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Vögel benötigen Hilfe: Mit diesen Tipps und Tricks helfen Sie Vögeln durch den Winter

Garten

So helfen Sie Vögeln durch den Winter

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    Besonders im kalten Winter sind Vögel auf Fütterung angewiesen. Dabei soll schon lange nicht mehr nur bei Frost gefüttert werden.
    Besonders im kalten Winter sind Vögel auf Fütterung angewiesen. Dabei soll schon lange nicht mehr nur bei Frost gefüttert werden. Foto: Heidi Sanz (Symbolbild)

    Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen. Des Nachts bildet sich der erste Frost. Wir Menschen beobachten den Winter behaglich aus mollig-warm temperierten Häusern. Doch heimische Vögel haben von Jahr zu Jahr stärker mit der kalten Jahreszeit zu kämpfen. Flächenversiegelung, sterile Gärten und gespritzte Felder verwehren ihnen die dringend benötigte Nahrung. Aber wir können mit wenig Aufwand helfen.

    Eine alte Faustregel besagt: Vogelfutter sollte nur bei Frost oder Schnee ausgelegt werden. Das war früher, als Vögel an Sträuchern und Stauden noch genügend Nahrung gefunden haben. Inzwischen muss von dieser Regel Abstand genommen werden. Denn viele heimische Vogelarten sind vom Aussterben bedroht – auch wegen Futtermangel. Deswegen erklärt Brigitte Kraft vom Landesbund für Vogelschutz: „Man kann Vögel über den ganzen Winter und sogar im Sommer füttern.“

    Gute Futterstellen und das richtige Vogelfutter

    Das geht beispielsweise mit einer Futtersäule, die regelmäßig mit hochwertigem Vogelfutter befüllt wird. Dabei ist es wichtig, auf eine erhöhte und witterungsgeschützte Position zu achten, um eine Verunreinigung des Futters zu vermeiden. Für Vögel hat die saisonübergreifende Fütterung einen großen Vorteil: Sie gewöhnen sich an einen Ort und finden bei Nahrungsmangel immer wieder zu diesem zurück.

    Jedoch gilt, beim Kauf des Futters genau hinzuschauen. „Es sollte keine Ambrosiasamen enthalten“, sagt Expertin Kraft. Die Samen der hoch allergenen Pflanze finden sich häufig in Sonnenblumenkernmischungen. Auch günstiges Futter mit einem hohen Weizenanteil wird von den meisten Vögeln liegen gelassen. Beim Kauf ist es laut Kraft sinnvoller, auf hochwertiges Futter zurückzugreifen.

    So können Gärten den Vögeln im Winter helfen

    Um den Vögeln bei der Nahrungssuche noch weiter entgegenzukommen, kann der eigene Garten leicht angepasst werden. „Bei der Bepflanzung sollte man darauf achten, dass man heimische Fruchtsträucher wie Hagebutte oder Kornelkirsche anpflanzt“, erklärt Kraft. Von diesen Früchten ernähren sich Weichfutterfresser wie Rotkelchen oder Drosseln.

    Außerdem sollten Blumenbeete und Stauden zum Winter nicht entfernt werden. Die verbleibenden Samen und die Insekten, die sich in den Pflanzenstängeln einnisten, sind wichtige Nahrung für Meisen, Amseln und Finken. So lässt sich in wenigen Schritten viel für die Vögel tun.

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