1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Am Samstag startet der Verkauf der Lions-Adventskalender

Landkreis Günzburg

18.10.2019

Am Samstag startet der Verkauf der Lions-Adventskalender

Michael Baumeister, Karola Messerschmidt und Rolf Eichelmann mit den Motiven für den Jubiläums-Adventskalender der Günzburger Lions.
Bild: Hans-Jürgen Sattler

Die Künstler Karola Messerschmidt und Rolf Eichelmann haben den Wettbewerb zur Jubiläumsaktion gewonnen. Ihre Motive zieren den diesjährigen Adventskalender des Lions Clubs Günzburg.

Endlich ist es soweit! Der schon lang erwartete Lions Adventskalender ist ab Samstag, 19. Oktober, wieder verfügbar. Und er wartet heuer, zum zehn jährigen Jubiläum mit besonders attraktiven Preisen auf. Darüber hinaus hat jeder Kalender noch eine zweite Gewinnchance (Lions-Adventskalender: Diesmal steckt noch mehr hinter den Türchen ).

Schon die Auswahl der beiden Kalendermotive sollte in diesem Jahr etwas Besonderes sein. Die Bürger und Bürgerinnen des Landkreises waren im Frühjahr aufgerufen worden, weihnachtliche Motive mit lokalem Bezug einzureichen, aus denen eine fünfköpfige Jury die beiden besten auswählte. Die Künstler Rolf Eichelmann mit seinem Werk „Heilige Familie mit zwei Engeln“ und Karola Messerschmidt mit ihrem Werk „Der Engel segnet Günzburg“ waren die glücklichen Gewinner. Die Bilder stellen die beiden Motive für den diesjährigen Lions Kalender dar.

Künstlerin Karola Messerschmidt ist sehr vielseitig

Beide Künstler sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden. Die freischaffende Künstlerin Karola Messerschmidt lebt nach ihrem Motto „Lebensfreude – Lebenskunst“. Darunter versteht sie: „Es ist nicht nur eine Kunst, sein Leben zu meistern, auch trägt die Kunst zur Lebensfreude bei“. Nach diesem Motto entstehen ihre Werke, intuitiv und autodidaktisch. So zeigt sich ihre Vielseitigkeit. Dadurch ist es nicht möglich, ihr eine bestimmte Stilrichtung zuzuordnen.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Die Freude am Malen spürte sie schon als Kind. Sie hatte immer schon großen Spaß daran, mit allen erdenklichen Malmitteln zu experimentieren oder einfach mit dem Bleistift zu zeichnen. 1988 hatte sie eine sehr kreative Phase. Einige Exemplare aus dieser Zeit hat sie bis heute aufbewahrt. 2007 kaufte sie ihre ersten Acrylfarben. Deren einfache Handhabung sagt ihr heute noch zu. Die Digitalkunst hat sie 2016 für sich entdeckt. Sie findet es am wenigsten aufwändig, Bilder am PC zu gestalten. Aus dem Jahr 2014 stammt „Der gute Hirte“, Acryl auf Leinwand. Das Bild diente zur Vorstellung der Erstkommunionkinder und hing vier Wochen in der Heilig-Kreuz-Kirche in Hochwang.

Dauerausstellungen in Günzburg

Obwohl sie dafür sehr aufbauende Rückmeldung erhielt, fasste sie erst 2017 den Mut, öffentlich auszustellen, nach ihrer Ausbildung zur Mentaltrainerin. Die Ausstellung fand in Mindelaltheim bei „Kunst und Kultur“ statt. Und es folgte eine weitere Ausstellung in Dürrlauingen. Dauerausstellungen gab es in Günzburg im Café Prado und in der Goldschmiede Gossner.

Der am 29. Februar 1940 in Burg bei Magdeburg geborene Künstler Rolf Eichelmann ist weit über die Grenzen unserer Region bekannt und kann auf Ausstellungen weltweit zurückblicken. Aufgewachsen in Bad Kreuzen (Österreich), Athen (Griechenland) und Burgau, erhielt er seinen ersten Kunstunterricht in Ikonenmalerei in Griechenland. Später studierte er in Deutschland Innenarchitektur und nebenbei Porträt- und Aktmalerei in der Akademie von Paul Linke/Karlsruhe.

1968 fand die erste große Ausstellung statt

1968 gab es die erste große Ausstellung mit Arbeiten eines Jahrzehnts, überwiegend religiöse Motive in verschiedenen Techniken, gefolgt 1970 von einer Ausstellung im süddeutschen Raum mit großformatigen Bildern und Zeichnungen, die starken Einfluss aus dem Surrealismus aufwiesen. Nach der Aufnahme 1976 in den Bundesverband bildender Künstler (BBK) erfolgte die Ausstellung „Phantastischer Realismus“, kleine Formate mit mystisch-märchenhaften Motiven, im gesamten Bundesgebiet, Griechenland, Österreich und der Schweiz.

Der erste Zyklus „Geburt der Engel“ mit ersten Radierungen wurde 1987 in Deutschland, Frankreich, Jugoslawien und Japan gezeigt. In- und ausländische Ausstellungen folgten 1992 mit großformatigen Collagen. Mit der 1995 bis 1999 in Acryl auf Leinwand gemalten Bilderserie „Die große Arkana“ entstand der „Neue, dekorative, phantastische Realismus“. Sie besteht aus insgesamt 78 Bildern. Illustrationen in Form von Zeichnungen und Radierungen zum „Gilgamesch-Epos“ entstanden im Jahr 2000, gefolgt 2005 mit der Großplastik „Kommunikation“, die von der Stadt Burgau beauftragt und mit einem Ersten Preis versehen wurde.

Sein "Trommler Albert" steht vor dem Burgauer Rathaus

Mit Schülern der neunten Klasse der Hauptschule Burgau wurden 2006 die beiden Keramiksäulen „Die vier Jahreszeiten“ und „Blumensäule“ modelliert, erarbeitet und im öffentlichen Raum aufgestellt. Weitere Preise von der Stadt Günzburg gab es 2007 für die Großplastik „Anemos“, die in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Gabriele Birkner entstand, und 2015 für die Collage „Frau und rote Vögel“. Vor dem Burgauer Rathaus steht seit 2018 die Großfigur „Trommler Albert“ (Der Trommler-Albert steht jetzt vor dem Rathaus ) in Keramik, die mit ZehntSchülern der zehnten Klasse der Mittelschule Burgau erstellt wurde. (zg)


Verkauf: Der Lions-Adventskalender mit den Motiven der beiden Künstler ist ab Samstag, 19. Oktober, in zahlreichen Verkaufsstellen des Altkreises Günzburg zum Preis von sieben Euro zu erwerben. Wie in jedem Jahr geht ein Teil des Erlöses an die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung. Auf der Homepage des Lions Clubs www.lions-club-guenzburg.de sind alle Verkaufsstellen aufgelistet.


Das könnte Sie zu diesem Thema auch interessieren:

Was Kinderkliniken in Peru mit Günzburg verbindet

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren