In der Karwoche haben sie Hochkonjunktur: die Heiligen Gräber. Viele Gläubige lassen sich dort von der Leidensgeschichte Jesu Christi bewegen. Dies ist jetzt auch in der Pfarrkirche St. Ulrich in Rettenbach möglich. Seit Sonntag kann man dort ein Heiliges Grab bewundern. Der Rettenbacher Willibald Lang hat es nach zweijähriger mühevoller Arbeit rechtzeitig zur Karwoche fertiggestellt.
Bis Sonntag, 15. April, ist das Grab Jesu täglich von 9 bis 18 Uhr zu sehen. Es kann mit einem beweglichen Stein verschlossen werden. Darin ist der Korpus des Gekreuzigten aufgebahrt. Wie in der Bibel beschrieben, so verschwindet auch in Rettenbach der Leichnam später aus dem Grab. Verantwortlich dafür ist ein Mechanismus, den Lang entworfen hat.
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