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Kötz: Kötz steht finanziell gut da

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Kötz steht finanziell gut da

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    Das Haushaltsjahr 2019 konnte die Gemeinde Kötz mit einem unerwarteten Überschuss abschließen. Auch für 2020 sieht es gut aus.. Dennoch appellierte Bürgermeisterin Sabine Ertle an die Sparsamkeit der Gemeinderäte.
    Das Haushaltsjahr 2019 konnte die Gemeinde Kötz mit einem unerwarteten Überschuss abschließen. Auch für 2020 sieht es gut aus.. Dennoch appellierte Bürgermeisterin Sabine Ertle an die Sparsamkeit der Gemeinderäte. Foto: Irmgard Lorenz

    Viel mehr Geld als geplant hat die Gemeinde Kötz im Jahr 2019 bewegt. Die Rechnungsprüfung und die Feststellung des Jahresergebnisses brachten trotzdem ein überraschend erfreuliches Ergebnis: Der vorgesehene Griff in die Rücklagen für den Neubau des Horts in Großkötz und den Neubau des Kindergartens in Kleinkötz war nicht notwendig. Die Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt fiel im Rechnungsjahr 2019 mit 2,68 Millionen Euro stattlich aus und im Investitionsbereich wurde ein Überschuss von knapp 725.000 Euro erzielt. Diesen Betrag konnte Kämmerin Silvia Quenzer in die Rücklagen buchen..

    Beim Verwaltungshaushalt ergab die Schlussrechnung ein Ergebnis von 8.139.140 Euro, das sind 1.647.187 Euro mehr als vorgesehen. Der Vermögenshaushalt 2019 schloss mit 8.139.140 Euro ab, vorgesehen waren 3.089.000 Euro. Bürgermeisterin Sabine Ertle sagte bei der Vorstellung des Jahresergebnisses 2019 in der Gemeinderatssitzung: "Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!" Und auf Frage von Gemeinderat Thomas Wöhrle sagte sie: "Für das Jahr 2020 sieht es auch gut aus." Sie hoffe, dass die Gewerbesteuer weiterhin zuverlässig fließe, auch wenn man bei dieser Einnahmequelle eher mit vorsichtigem Optimismus plane. Zudem appellierte die Bürgermeisterin an die Gemeinderäte, weiterhin sparsam zu sein, denn gerade im Bereich Infrastruktur habe man große Projekte anstehen.

    Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss hatte zur Jahresrechnung keine Beanstandungen. "Alles ok", sagte dazu Gemeinderätin Michaela Hus. Angemerkt wurde bei der Rechnungsprüfung lediglich, dass das Bestandsverzeichnis nicht aktuell geführt sei. Wie Kämmerin Silvia Quenzer sagte, wird das Bestandsverzeichnis zur Zeit aufgebaut, "aber das ist eine ganz langwierige Geschichte." Die Inventarisierung soll bis 2023 oder 2024 aber auf dem laufenden sein. Bis 2010 hatte die Gemeinde schon das Bestandsverzeichnis geführt, allerdings da noch nicht in digitalisierter Form.

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