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Landkreis Günzburg

23.01.2021

Kreis Günzburg investiert 14 Millionen Euro in die Schulen

Der Landkreis Günzburg investiert dieses Jahr 14 Millionen Euro in die Schulen.
Bild: Ulrich Wagner (Symbolbild)

Plus Wie es um die Sachausstattung der Schulen im Kreis Günzburg bestellt ist und für was das Geld investiert wird.

Schulen sind Investitionen in die Zukunft. Vorab aber kosten sie Geld. Den Landkreis in diesem Jahr knapp 14 Millionen Euro, rund 860.000 Euro mehr als 2020. Das Geld fließt in Bau- und Sanierungsmaßnahmen ebenso wie in die (digitale) Sachausstattung der Schulen, die in der Trägerschaft des Landkreises stehen. Auch Laptops für die Lehrer werden beschafft. Einzelheiten wurden bei der gemeinsamen Sitzung von Schul- und Kreisausschuss erläutert.

Zuständig ist der Landkreis für die fünf staatlichen Realschulen in Burgau, Günzburg, Thannhausen, Krumbach und Ichenhausen, außerdem für die beiden staatlichen Gymnasien in Günzburg und Krumbach. Hinzu kommen das Berufliche Schulzentrum, die FOS/BOS und die Fachakademie in Krumbach, die Landwirtschaftsschule und die Heinrich-Sinz-Schule in Hochwang. Im Schuletat sind ferner das Medienzentrum in Ichenhausen und der Haushaltsposten Allgemeine Schulträgeraufgaben enthalten.

Landkreis Günzburg investiert 14 Millionen Euro in die Schulen

Alles in allem belaufen sich die Ausgaben des Landkreises für die genannten Bildungseinrichtungen auf rund 14 Millionen Euro, wie Kreiskämmerer Gernot Korz bei der Sitzung der beiden Ausschüsse erläuterte. Eine Menge Geld, die freilich nicht ausreiche, alle eingereichten Wünsche der Schulleitungen „sofort“ zu erfüllen. Insgesamt allerdings, so Landrat Hans Reichhart, könne sich der Landkreis „sehen lassen“ – mit Blick auf Baumaßnahmen und die Schulausstattung in digitaler wie analoger Weise.

Grünen-Kreisrat Maximilian Deisenhofer fragte nach, wie es um die Ausstattung mit Laptops für die Lehrer an den staatlichen Schulen des Landkreises bestellt sei. Bund und Land stellen Geld zur Verfügung, um Endgeräte für die Lehrkräfte zu beschaffen. Nach Angaben von Hans Reichhart und Gernot Korz werden dem Landkreis 315.000 Euro zur Verfügung gestellt, damit können 315 Geräte beschafft werden. Geld erhalten außerdem die Städte und Gemeinden des Landkreises für ihre Grund- und Mittelschulen, ihnen sind 320 Geräte zugeteilt.

An den Schulen, für die der Landkreis zuständig ist, sind mehr als 315 Lehrkräfte beschäftigt, ein Arbeitskreis sei deshalb dabei, die Art der Geräte auszuwählen, die Bestellung auszuschreiben sowie Wünsche und Anforderungen der Schulen „unter einen Hut zu bringen“, erklärte der Landrat weiter. „Dazu brauchen wir aber noch etwas Vorlauf.“ Die Endgeräte für die Lehrkräfte dürften damit nicht vor Beginn des neuen Schuljahres im Herbst – „und damit zu spät“ – bereitstehen, bedauerte Maximilian Deisenhofer.

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