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Spatenstich: Jeder Tag zählt

Spatenstich

Jeder Tag zählt

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    „Klotz ist eine der innovativsten Firmen im Landkreis.“Landrat Hubert Hafner
    „Klotz ist eine der innovativsten Firmen im Landkreis.“Landrat Hubert Hafner

    Großkötz Schon bevor das neue Gewerbegebiet im Norden von Großkötz richtig erschlossen ist, sind dort die Baumaschinen aufgefahren. Das heimische Unternehmen Klotz Spezialmaschinen hat dort am Freitag den symbolischen ersten Spatenstich für eine Montagehalle gemacht. Die Halle wird dringend schon im Sommer gebraucht, damit die Klotz GmbH den Großauftrag eines „sehr namhaften und weltweit agierenden Automobilzulieferers“ abwickeln kann, wie Geschäftsführer Peter Klotz den Gästen sagte.

    Die Gründung für den Hallenboden ist schon gemacht, und die Tiefengründung für die Fundamente, die wegen des schlechten Baugrunds bis zu 2,20 Meter tief in das Erdreich ragt, war auch schon eingebracht, als die Geschäftsführer Peter und Helmut Klotz zusammen mit Vertretern des öffentlichen Lebens zum Spaten griffen, um offiziell den ersten Baustart im 2,8 Hektar großen neuen Kötzer Gewerbegebiet an der Günzburger Straße zu feiern.

    Auf dem 7300 Quadratmeter großen Areal von Klotz will der Spezialist für Messtechnik, Automation und Sondermaschinenbau im ersten Bauabschnitt eine 19 Meter breite und 50 Meter lange Produktions- und Montagehalle aufstellen, in der das aus einem Konstruktionsbüro hervorgegangene Kötzer Unternehmen Produktionsstraßen vor der Auslieferung aufbauen und präsentieren kann. Um eine Nutzfläche von 1400 Quadratmetern für Produktion und Montage, aber auch für Lager-, Büro- und Sozialräume zu bekommen, investiert die Klotz GmbH im ersten Bauabschnitt etwa 1,3 Millionen Euro.

    Schon im Juli oder August dieses Jahres soll der Neubau in Betrieb genommen werden, denn ein vor wenigen Wochen eingegangener Großauftrag eines bedeutenden Automobilzulieferers kann in den bestehenden Gebäuden von Klotz nicht abgewickelt werden. Weil dem Unternehmen dringend an einem Standort lag, der nicht allzu weit vom Hauptsitz in Großkötz entfernt ist, und weil wegen des neuen Großauftrags, wie Geschäftsführer Peter Klotz sagte, „jeder Tag zählt“, war für die Firma wichtig, dass die Gemeinde Kötz ihre Planungen für das neue Gewerbegebiet rasch vorantrieb.

    Jetzt zahle sich aus, dass die Gemeinde vor einigen Jahren trotz Banken- und Finanzkrise und allgemeiner wirtschaftlicher Verunsicherung endlich wieder die Weichen für Gewerbeflächen gestellt hat, sagte Bürgermeister Ernst Walter zufrieden darüber, dass mit dem neuen Gewerbegebiet an der Günzburger Straße die Abwanderung der Firma Klotz verhindert werden konnte.

    Als „wirksamste Art der Wirtschaftsförderung“ bezeichnete Landrat Hubert Hafner die rasche Genehmigung des Bauvorhabens durch das Landratsamt. Klotz sei, so Hafner, „eine der innovativsten Firmen“ im Landkreis, das Unternehmen trage „wesentlich zur Zukunftsfähigkeit des Landkreises bei.“ Gute Wünsche überbrachte Engelbert Steinle, Geschäftsführer der Ichenhauser Firma Abenstein, die die Montagehalle für Klotz baut. „Wir brauchen auch Produktivität, nicht nur Engineering“, sagte Steinle, „denn in der Produktivität steckt auch die Innovation“.

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