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Versteigerung: Alt-OB als Auktionator

Versteigerung

Alt-OB als Auktionator

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    Günzburgs Alt-Oberbürgermeister Dr. Rudolf Köppler (Zweiter von links) fand bei der Versteigerung der gesponserten Bilder für den Raphael Hospiz Verein Günzburg im Arcadia Hotel viele offene Herzen und offene Geldbeutel.
    Günzburgs Alt-Oberbürgermeister Dr. Rudolf Köppler (Zweiter von links) fand bei der Versteigerung der gesponserten Bilder für den Raphael Hospiz Verein Günzburg im Arcadia Hotel viele offene Herzen und offene Geldbeutel. Foto: Foto: Dieter März

    Günzburg Die Direktion des Arcadia Hotels Günzburg hat in ihrem Haus eine Benefiz-Gemälde-Versteigerung zugunsten des Raphael Hospiz Vereins (RHV) Günzburg veranstaltet. Das stattliche Ergebnis: 1774 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Direktorin Gabriele Monteleone hieß etwa 50 geladene Gäste willkommen. Ihr liege es am Herzen, so Monteleone, für eine soziale Institution wie den Hospiz Verein mit seinem „Motor“ Prof. Wolfgang Schreml etwas Gutes zu tun.

    Für diesen Zweck stellten Teilnehmerinnen des seit 2006 bestehenden Aquarell-Malkurses Günzburg mit ihrer Kursleiterin Erika Hänle (Günzburg) einige Werke zur Verfügung. Für die Rahmung konnte das Offinger Unternehmen Bilderrahmung Keck gewonnen werden. So wurden zwölf Gemälde und 25 kleinere Exponate angeboten. Nach einem vom Hause initiierten Sektempfang und einem „Flying-Buffet“ bedankte sich Vorsitzender Schreml für die Aktion. Der Hospiz Verein sei exakt auf den Monat vor elf Jahren in Günzburg gegründet wurde. 2007 wurde er mit der „Silberdistel“ unserer Zeitung für sein vorbildliches soziales Engagement gewürdigt.

    Gefängnistüren versteigert

    Als Auktionator hatte Gabriele Monteleone den früheren Oberbürgermeister Günzburgs, Dr. Rudolf Köppler, gewonnen. In seinen humorvoll gehaltenen Begrüßungsworten versicherte Köppler, dass er versuchen werde, eine möglichst hohe Summe zu erzielen. Nachdem er schon als Versteigerer Gefängnistüren (ehemaliger Günzburger Jugendarrest) und Tannenbäume für einen guten Zweck unter „das Volk“ gebracht habe, werde er auch hier versuchen, das Maximum zu erreichen.

    Vor Versteigerungsbeginn hatten die Anwesenden die Möglichkeit, die Exponate ausgiebig zu besichtigen. Der Auktionator erläuterte jedes Bild, setzte es mit einem Mindestgebot von 40 Euro an und steigerte den Preis danach in Fünf-Euro-Schritten. Das Werk, das den höchsten Preis erzielte, ging für 200 Euro an Siegfried Keck, der dafür von der Hotelleitung mit einem Blumenstrauß honoriert wurde. Vorsitzender Schreml durfte am Ende den Gesamterlös von 1774 Euro in Empfang nehmen. (dim)

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