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Warnstreik bei Bosch-Rexroth: Metaller halten vier Stunden die Bänder an

Warnstreik bei Bosch-Rexroth

Metaller halten vier Stunden die Bänder an

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    Etwa 60 Mitarbeiter des Hydraulikpumpen-Herstellers Bosch Rexroth AG demonstrierten am gestrigen Freitag am Standort Günzburg für die Forderungen der Industriegewerkschaft Metall (IGM).
    Etwa 60 Mitarbeiter des Hydraulikpumpen-Herstellers Bosch Rexroth AG demonstrierten am gestrigen Freitag am Standort Günzburg für die Forderungen der Industriegewerkschaft Metall (IGM).

    Günzburg/Elchingen Wut war zu spüren bei den etwa 60 Bosch-Rexroth-Mitarbeitern in Günzburg, die sich am Freitag um 10 Uhr zu einem Warnstreik vor den Werkstoren im Stadtteil Deffingen versammelten. Viele von ihnen arbeiten seit Jahren nur befristet für die Fabrik, in der Hydraulikpumpen und Motoren produziert werden. Sie kommen und gehen: „Auf einen Schlag“, wie Herbert Grocholl am Stammwerk in Elchingen sagt, waren vor vier Jahren 600 Befristete weg vom Fenster. „500 sind jetzt wieder da.“

    Ein inakzeptabler Zustand aus Sicht des Betriebsrates und Vorsitzender des Vertrauenskörpers der IG Metall: „Wie sollen diese Leute eine Familie gründen, wenn die ganze Zeit ein Damoklesschwert über ihrem Kopf hängt?“ Mehr Mitbestimmungsrechte beim Thema Leiharbeit ist neben 6,5 Prozent mehr Lohn und der unbefristeten Übernahme aller Auszubildenden auch eine der drei Kernforderungen der Gewerkschaft.

    Wie berichtet, wird die Fabrik in Günzburg bis 2015 geschlossen. Wie Betriebsratsvorsitzender Jürgen Schulz berichtet, trifft diese Schließung die Region jedoch nicht so schlimm wie anfänglich befürchtet: Alle 180 Festangestellten können in Elchingen weiter arbeiten.

    Mehr dazu lesen Sie in Ihrer Günzburger Zeitung.

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