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Amphibien im Fokus: Ehrenamtliche schützen Tiere vor dem Tod auf der Straße

Landkreis Günzburg

Im Einsatz für den Naturschutz: Für sie zählt jedes gerettete Tier

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    Brigitte Heisch und Eva Lechner (von links) unterstützen die Amphibien dabei, die Straße sicher zu überqueren und bis zu den Gewässern zu gelangen.
    Brigitte Heisch und Eva Lechner (von links) unterstützen die Amphibien dabei, die Straße sicher zu überqueren und bis zu den Gewässern zu gelangen. Foto: Qendresa Sinani Gashi

    Wer von Krumbach in Richtung Nattenhausen fährt, bemerkt es gleich: Auf beiden Seiten der Fahrbahn verläuft ein langer grüner Kunststoffzaun. Er ist dicht am Boden befestigt und zieht sich über mehrere Meter entlang der Straße. Zwischen Gras, Kies und Erde sieht man immer wieder runde Deckel im Boden – darunter stehen Eimer, die Teil eines Schutzsystems sind. Dieser Zaun hat einen klaren Zweck: Er schützt Amphibien während ihrer jährlichen Wanderung, bei der Frösche, Kröten und Molche aus dem Wald kommen und zu ihren Laichgewässern gelangen wollen. Der Zaun hält sie davon ab, direkt auf die Straße zu laufen. Entlang des Zaunes fallen die Tiere in die eingegrabenen Eimer. Dort sammeln Ehrenamtliche sie ein und tragen sie sicher auf die andere Seite der Straße, damit sie ihren Weg fortsetzen können. An diesem Abschnitt engagieren sich mehrere Freiwillige. Zwei von ihnen sind Eva Lechner und Brigitte Heisch. Gemeinsam mit weiteren Helferinnen und Helfern betreuen sie den Streckenabschnitt.

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