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Bahnprojekt Ulm–Augsburg: Probebohrungen zeigen die Bodenbeschaffenheit

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Zwischen Sand und tonigem Gestein: So sieht der Untergrund beim Bahnprojekt Ulm–Augsburg aus

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    Dort, wo der Tunnel Scheppacher Forst entstehen soll, erkundet die Bahn mit Probebohrungen in bis zu 65 Metern Tiefe die Bodenbeschaffenheit.
    Dort, wo der Tunnel Scheppacher Forst entstehen soll, erkundet die Bahn mit Probebohrungen in bis zu 65 Metern Tiefe die Bodenbeschaffenheit. Foto: Rebekka Jakob

    Im Hintergrund drehen sich die Windräder, in Sichtweite fahren Autos und Lkw auf der Autobahn A8 vorbei. Doch die Männer, die auf dem schmalen Weg zwischen zwei Feldern nördlich von Freihalden den schweren Bohrer bedienen, interessieren sich nicht für das, was an der Oberfläche passiert. Meter für Meter schraubt sich der Bohrer in den Untergrund, Schicht für Schicht holt er Bohrkerne aus der Tiefe. Tim Lorenz, der Projektleiter der Erkundungsbohrungen, schaut sich ganz genau an, was die Männer zutage fördern. Denn die Bodenproben sollen Aufschluss darüber geben, wie sich die Aus- und Neubaustrecke der Bahn realisieren lässt. „Wir müssen wissen, wie ein Tunnel für die nächsten 100 Jahre sicher stehen kann.“

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