Die Sprengung der Kühltürme des ehemaligen Kernkraftwerks Gundremmingen am vergangenen Wochenende habe er sich nicht live anschauen wollen, sagt Ministerpräsident Markus Söder. „Wenn Kühltürme einstürzen, ist das in dem Moment das Symbol vom Einbrechen einer einst leistungsfähigen Technologie.“ Lieber habe er an diesem Tag stattdessen mit der CSU Jubiläum gefeiert und kam jetzt erst einige Tage nach dem Großereignis nach Gundremmingen, „nach diesem etwas depressiven Moment am Wochenende“. Der Anlass, der Söder in die Atomgemeinde führte, war aus seiner Sicht ungleich freudiger: Der Energiekonzern RWE startete auf dem Kraftwerksgelände offiziell mit den Arbeiten für den Bau von Deutschlands derzeit größtem Batteriespeicher. „Das ist ein Termin von nationaler Tragweite“, befand Söder, der den Besuch in Gundremmingen auch zu Hintergrundgesprächen mit RWE-Verantwortlichen nutzte. Entsprechend groß war auch an diesem Tag das Medieninteresse.
Gundremmingen
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren