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Chefs von Autenrieder und Radbrauerei sprechen über die Folgen der Energiekrise auf die Herstellung von Bier

Interview

„Die Medien predigen jeden Tag, dass Alkohol nicht gesund ist“

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    Rudolf Feuchtmayr (links) ist Co-Geschäftsführer der Schlossbrauerei Autenried, Georg Bucher leitet die Radbrauerei in Günzburg. Beide machen mittlerweile zehn Prozent ihres Umsatzes mit alkoholfreiem Bier.
    Rudolf Feuchtmayr (links) ist Co-Geschäftsführer der Schlossbrauerei Autenried, Georg Bucher leitet die Radbrauerei in Günzburg. Beide machen mittlerweile zehn Prozent ihres Umsatzes mit alkoholfreiem Bier. Foto: Alexander Kaya

    Herr Feuchtmayr, Herr Bucher, wir sitzen hier im Brauereigasthof in Autenried. Es ist 11 Uhr, ich trinke ein alkoholfreies Weizen. Wie ist das bei Ihnen tagsüber?

    RUDOLF FEUCHTMAYR: Ich trinke untertags eigentlich wenig Bier, nur noch zum Probieren, oder halt mal ein Alkoholfreies. Nachdem ich den ganzen Tag gefordert bin, ist es tatsächlich so, dass ich erst abends dann mit dem sogenannten Biergenuss beginne. Aber das muss jeder selber wissen.

    GEORG BUCHER: Tagsüber trinke ich keinen Alkohol, einfach weil ich einen klaren Kopf behalten muss. Wenn man heute zum Beispiel mit Maschinen arbeitet, passt da Alkohol einfach nicht dazu. Dafür gibt‘s inzwischen gute, alkoholfreie Alternativen. Die haben sich sehr gut entwickelt, sowohl vom Geschmack her als auch von der Akzeptanz, das muss man ehrlich sagen.

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