In dicken, weißen Lettern steht es an den Fenstern: „Erst flanieren, dann Flaneur. Wir sehen uns am Tresen.“ Das geht aber gar nicht mehr, nicht einmal ein Blick ins Innere der Bar ist noch möglich. Die Scheiben sind mit Planen abgehängt, die Türen der Location am Marktplatz zugesperrt. Und das werden sie auch für immer bleiben, teilt Betreiber Maximilian Leichnitz unserer Redaktion mit. Nach vier Jahren sei jetzt der Punkt zum Aufhören gekommen, bisher sei er aber „emotional“ nicht in der Lage gewesen, sich offiziell von seinen Gästen und Fans zu verabschieden. „Es tut sehr weh, wie es geendet ist“, sagt der Geschäftsführer, fügt aber hinzu: Er bleibe den Günzburgern auf andere Art erhalten.
Günzburg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren