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Doppelmord-Prozess geht weiter: Briefe führen zu neuer Anhörung der Gutachter

Günzburg/Memmingen

Urteil im Doppelmord-Prozess erst im Mai: Gutachter-Differenzen verzögern das Verfahren

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    Die Verteidiger des 31-Jährigen halten ihren Mandanten für psychisch krank. In dem Verfahren hatten der vom Gericht bestellte Sachverständige sowie ein von der Verteidigung beauftragter Gutachter unterschiedliche Bewertungen vorgetragen.
    Die Verteidiger des 31-Jährigen halten ihren Mandanten für psychisch krank. In dem Verfahren hatten der vom Gericht bestellte Sachverständige sowie ein von der Verteidigung beauftragter Gutachter unterschiedliche Bewertungen vorgetragen. Foto: Volker Hartmann, dpa (Symbolbild)

    Ursprünglich hätte am Donnerstag das Gericht im Prozess um den Doppelmord an den Großeltern in Günzburg ein Urteil verkünden sollen. Jetzt könnte sich die Entscheidung über das Strafmaß hinauszögern. Wie berichtet, haben die Verteidigeranwälte Felix Dimpfl und Donatella Angino am Mittwoch beantragt, einen neuen, dritten psychiatrischen Gutachter zuzulassen. Die Verteidiger des 31-Jährigen halten ihren Mandanten für psychisch krank. Der von der Justiz bestellte Gutachter, Dr. Andreas Küthmann, hingegen kam zu dem Ergebnis, dass keine verminderte Einsicht- und Steuerungsfähigkeit beim Angeklagten vorliege. Am Donnerstagmorgen gibt es die erste Wendung, es wird zunächst doch nicht über den Antrag entschieden.

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