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Erinnerungen eines Bademeisters: Geschichten und Veränderungen im Günzburger Waldbad

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Als das Becken im Günzburger Waldbad noch blau gestrichen werden musste

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    Besucherandrang im Waldbad Günzburg :Am 17. Juni 1965 wurden rund 7500 Personen im Bad gezählt.
    Besucherandrang im Waldbad Günzburg :Am 17. Juni 1965 wurden rund 7500 Personen im Bad gezählt. Foto: Archiv Stadtwerke

    Früher musste das Becken jedes Jahr blau gestrichen werden. Daran erinnert sich Karl Doss noch gut. Der 1946 geborene Wasserburger war 25 Jahre Bademeister im Günzburger Waldbad. „Das war ein Gfrett“, sagt der in Wasserburg wohnende Doss heute zu dieser Aufgabe. „Wir haben damals alles gemacht“, erinnert er sich. Er und ein Kollege seien Hausmeister und Bademeister in einer Person gewesen. Wenn es sein musste, sieben Tage die Woche, jeweils den ganzen Tag und bei schönem Wetter immer an der prallen Sonne. Abends wartete die Abrechnung und an Tagen mit großer Besucherzahl mussten nachts die Filter gereinigt werden. Dennoch sei Zeit gewesen, um nach einem anstrengenden Tag zusammenzusitzen, erzählt er. Und die Entscheidung im Bad anzufangen, hat der gelernte Maschinenschlosser, der zusätzlich eine Ausbildung zum Sanitäter und Rettungsschwimmer hatte, nicht bereut. Er blieb bis zu seiner Verrentung im Jahr 2006.

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