Michael Maul steht in seiner Fertigungsanlage in Waltenhausen, wiegt 500 Gramm Bandnudeln ab, füllt sie mithilfe eines Trichters in eine transparente Tüte, gibt noch eine kleine rote „Glücksnudel“ als Markenzeichen hinein und verschweißt die Tüte. „Das Etikett kommt später drauf.“ Da kommt Staunen auf: Keine maschinelle Abfüllanlage? Keine automatisierte Fertigung? Nein, bei Michael Maul wird noch alles per Hand und dem Anspruch, einmalige Qualität und Perfektion zu liefern, gemacht. Seit beinahe drei Jahren hat der gelernte Konditor und Koch aus der Spitzengastronomie sich aufs Nudelmachen verlegt. „Viel zu spät“, wie er sagt, „nachdem ich auch für spannende, anspruchsvolle Jobs viel in Deutschland unterwegs war.“
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