Bahnfahrer schauen jedes Jahr gespannt auf den Fahrplanwechsel Mitte Dezember. Der hält manchmal gute Nachrichten bereit, wie etwa die Ankündigung der Deutschen Bahn, dass Fahrgäste aus Günzburg in und aus Richtung Österreich künftig drei umsteigefreie Hin- und Rückfahrten haben. Dafür verkehren auf der Linie nun zweistündlich moderne ICE statt älterer EC/IC-Züge nach/von Stuttgart, Heidelberg und Frankfurt. Aber es gibt auch Veränderungen, die weniger positiv sind. Fahrgäste, die in Freihalden und Mindelaltheim ein- und aussteigen wollen, müssen ab dem 14. Dezember mit Einschränkungen rechnen. Das hat der Anbieter Arverio jetzt angekündigt. Probleme sieht der Anbieter außerdem durch eine Vielzahl von Baustellen, die auf Bahnreisende zukommen. Arverio fährt im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert. „Voraussichtlich ab Februar 2026 führen größere Bauvorhaben seitens des Infrastrukturbetreibers DB InfraGO zu umfangreicheren Änderungen im Fahrplan“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Generell sei das Fahrplan-Planungsgeschehen viel kurzfristiger geworden, da sich Baustellen und unvorhergesehene Infrastrukturstörungen häufen und die Information darüber oft nicht rechtzeitig ankomme.
Landkreis Günzburg
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