Es ist ein Projekt, an dem hinter den Kulissen schon seit mehr als zwei Jahren gearbeitet wird: In Gundremmingen soll der erste Kernfusions-Reaktor Deutschlands gebaut werden. Die Technologie, bei der kontrolliert Wasserstoff zu Helium verschmolzen wird, um auf diese Weise Energie zu erzeugen, gilt als Zukunftshoffnung. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist der Bau eines Fusionsreaktors ebenfalls vorgesehen; die Bundesregierung möchte bis 2029 zwei Milliarden Euro in die Entwicklung stecken. Die Ankündigung von Ministerpräsident Markus Söder bei einer Pressekonferenz in Kloster Banz, dass der Fusionsreaktor in Gundremmingen entstehen soll, hat am Dienstagmittag große Wellen geschlagen. Die Landtagsabgeordnete Jenny Schack, Landrat Hans Reichhart und Bürgermeister Tobias Bühler (alle CSU) freuen sich über „die neue Ära der Energieversorgung“ in der Region, die das Ergebnis vieler Gespräche und Überzeugungsarbeit ist.
Gundremmingen/München
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