Der Freistaat Bayern fördert die Geburtshilfe in ländlichen Regionen in Bayern. Für den Defizitausgleich in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe erhält die Klinik Günzburg für das zurückliegende Jahr deshalb eine Zuwendung in Höhe von knapp 526.000 Euro. Der Eigenanteil des Landkreises Günzburg beläuft sich für die Förderung im vergangenen Jahr auf etwas über 127.000 Euro. Insgesamt wird damit die Geburtshilfe der Kreisklinik Günzburg mit einer Summe von annähernd 653.000 Euro unterstützt. Das teilte die Regierung von Oberfranken – sie ist die zuständige Bewilligungsbehörde – dem Günzburger Landrat Hans Reichhart mit. Der Landrat ist zugleich Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach, dem obersten Aufsichtsgremium. Die Kliniken selbst sind ein kommunales Unternehmen.
Die Projektförderung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, schreiben die Kreiskliniken dazu in einer Pressemitteilung. So musste im Referenzjahr 2024 mindestens die Hälfte der im Landkreis Günzburg Neugeborenen in der geburtshilflichen Abteilung der Klinik Günzburg betreut worden sein. Landrat Reichhart und der Vorstand der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach, Robert Wieland, lobten gleichermaßen, dass der Freistaat auch im Jahr 2025 einen Defizitausgleich in einer beträchtlichen Dimension gewährt habe. Das Geld trage dazu bei, weiterhin eine wohnortnahe Versorgung, gerade auch in der Geburtshilfe, zu gewährleisten. (AZ)
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