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Günzburg: Stadtführungen zeigen Geschichte, Industrie und Altstadtleben

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Mehr als Habsburger-Glanz: Was Günzburgs Altstadt im Juni alles erzählt

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    Die Günzburger Altstadt entdecken kann man bei den Stadtführungen im Juni.
    Die Günzburger Altstadt entdecken kann man bei den Stadtführungen im Juni. Foto: Ulrich Wagner (Archivfoto)

    Sommerzeit ist Stadtführungszeit in Günzburg. Im Juni stehen wieder eine Reihe von interessanten Rundgängen mit den Gästeführern an. Ein Überblick.

    Wasserläufe, Mühlen & Industrie – Die Wasserführung: Der Spaziergang entlang der Günz und ihrer Nebenarme mit Monika Stocker am Mittwoch, 3. Juni, wird zu einer Begegnung mit der Arbeitswelt früherer Zeiten, in denen die Wasserkraft der Flüsse ein wichtiger Standortfaktor war. Unter anderem erfährt man, wie viel Energie heute aus dem Günzwasser gewonnen wird und wie sich eine Industrieanlage in ein attraktives Wohn- und Naherholungsgebiet zurückverwandelt hat. Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: Tourist-Information, Schloßplatz 1.

    „Günzburg und seine Geschichte“: Die Teilnehmer erkunden am Samstag, 6. Juni, mit Lukas Denk die historische Günzburger Altstadt, die in der 505 Jahre dauernden Herrschaft der Habsburger zum "Klein-Wien" ausgebaut wurde. Noch heute spürt man in den Gassen rund um den Marktplatz den Charme und die Lebensart dieser entschwundenen Zeit. Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: Tourist-Information, Schloßplatz 1.

    „Günzburg und seine Geschichte“: Ein Stück Österreich mitten in Bayerisch-Schwaben erkunden die Teilnehmer mit Ralf Mannes am Dienstag, 9. Juni, in der historischen Günzburger Altstadt, die während der 505 Jahre dauernden Herrschaft der Habsburger zum „Klein-Wien“ ausgebaut wurde. Dabei lernen sie auch die Frauenkirche des weltberühmten Baumeisters Dominikus Zimmermann kennen. Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: Tourist-Information, Schloßplatz 1, Günzburg.

    „Feuer & Flamme“ – die Feuerführung: Vom Schlossbrand im Jahr 1703 über den verheerenden Stadtbrand (1735) bis zur Einweihung der neuen Feuerwache im Jahr 2022: Stadtführer Helmut Stammer begleitet die Besucherinnen und Besucher am Mittwoch, 10. Juni, auf den Spuren der Stadt- und Feuerwehrhistorie und erzählt Günzburgs feurige Geschichte. Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: Tourist-Information, Schloßplatz 1.

    „Faulenzer und Fürkäufler“: Alte Häuser haben ihre Geschichte: Hinter so mancher Fassade versteckt sich ein alter Handwerksbetrieb. Man findet Orgelbauer, Schäftemacher, Putzmacherinnen, Fotografen, Posamentierer, einen Handwerker, der „Faulenzer“, das Stück zu zwölf Kreuzer, herstellte und Fürkäufler, die kein hohes Ansehen hatten. Was das alles ist? Die Teilnehmer erfahren es beim Rundgang mit Monika Stocker am Sonntag, 14. Juni. Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: Tourist-Information, Schloßplatz 1.

    „Günzburg und seine Geschichte“: „Jetzt sind wir also bayerisch geworden - wahrscheinlich haben wir es wegen unserer Sünden auch nicht besser verdient!“, so soll der Günzburger Stadtpfarrer Feuchtmayer am Neujahrstag des Jahres 1806 gepredigt haben. An diesem Tag endete die über 500-jährige Zugehörigkeit Günzburgs zu Vorderösterreich. Der französische Kaiser Napoleon I. hatte die Stadt im Zuge der Neuordnung des europäischen Staatensystems dem damals noch jungen Königreich Bayern zugeordnet. Die Führung mit Tanja Eberhard am Dienstag, 16. Juni, beleuchtet unter anderem den Charme und die Lebensart der Habsburger Zeit in Günzburg. Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: Tourist-Information, Schloßplatz 1.

    Todschick – Tuchhandel, Textilindustrie und tödliche Mode: In Günzburg hatten große Tuchhändler und Textilzweige ihr Zuhause. Wer waren sie? Die Bleiche, die Färbergasse und Webergasse liegen in der Unterstadt Günzburgs. Unter welchen Bedingungen wurde dort gearbeitet. Das Tragen oder Nutzen der Mode des Barock, Rokoko und der frühen Neuzeit konnte tödliche Folgen haben. Was war daran so gefährlich? In der Führung am Samstag, 20. Juni, mit Antje Mühlenbein finden die Teilnehmer den roten Faden der schwäbischen Textilgeschichte in Günzburg.

    „Günzburg und seine Geschichte“: Der österreichische Kaiser Josef II. (1741-1790) machte Günzburg zur Garnison und am 18. Mai 1803 wurde die Stadt sogar für kurze Zeit Landeshauptstadt von Vorderösterreich. Nach Freiburg im Breisgau ist Günzburg diejenige deutsche Stadt mit den meisten Baudenkmälern aus der Habsburger-Zeit. Die Stadtführerin Paula Müller begibt sich am Dienstag, 23. Juni, mit ihren Begleitern auf eine Reise durch die Günzburger Historie, führt dabei zu den schönsten Ecken und Plätzen und berichtet über die spannendsten Ereignisse aus der mehr als 2000-jährigen wechselvollen Geschichte der Großen Kreisstadt. Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: Tourist-Information, Schloßplatz 1.

    Ein Rokokojuwel – Die Frauenkirchen-Führung: Eine der schönsten Rokokokirchen Süddeutschlands und der direkte Vorläufer der weltberühmten Wieskirche erwartet Sie in Günzburg. Allen, die dieses Meisterwerk des Baumeisters Dominikus Zimmermann (1685 – 1766) intensiver betrachten wollen, gibt diese Führung mit Christine Thumm am Freitag, 26. Juni, detaillierte Einblicke. Dauer: ca. 60 Minuten, Treffpunkt: Frauenkirche, Frauenplatz 1.

    „Günzburg und seine Geschichte“: Der Rundgang mit Monika Stocker am Dienstag, 30. Juni, führt durch die historische Günzburger Altstadt, die in der 505 Jahre dauernden Herrschaft der Habsburger zum "Klein-Wien" ausgebaut wurde. Noch heute spürt man in den Gassen rund um den Marktplatz den Charme und die Lebensart dieser entschwundenen Zeit. Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: Tourist-Information, Schloßplatz 1. (AZ)

    Info: Tickets für die Stadtführungen und weitere Informationen gibt es unter www.guenzburg-tourismus.de.

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