Das ehemals leistungsstärkste Kernkraftwerk in Deutschland ist längst Geschichte. Nach der Sprengung der beiden Kühltürme des AKW Gundremmingen läuft der Rückbau der Anlage mit großen Schritten weiter. Trotzdem geht dem einstigen Atom-Dorf der Saft nicht aus: Die 1400-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Günzburg könnte ein weiteres Mal in ihrer Geschichte zur Energie-Metropole werden, wenn hier der erste kommerzielle Fusionsreaktor entsteht. Für Donnerstag hat Ministerpräsident Markus Söder zu einer hochrangig besetzten Pressekonferenz eingeladen, auf der konkrete Schritte auf dem Weg dahin verkündet werden dürften. Doch schon bevor dieses Vorhaben starten könnte, tut sich eine Menge mehr in Bezug auf Energie im Ort.
Gundremmingen
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