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Gundremmingen: Protest bei Sprengung des Atomkraftwerks durch Aktivist

Gundremmingen

Der „Störer“ von Grafenrheinfeld war auch in Gundremmingen

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    „Atom-Andi“ kam mit dem Auto und dann mit dem Fahrrad, um kurz vor dem Sperrbereich gegen die Sprengung zu protestieren.
    „Atom-Andi“ kam mit dem Auto und dann mit dem Fahrrad, um kurz vor dem Sperrbereich gegen die Sprengung zu protestieren. Foto: Sophia Huber

    Einer will das Ende des Atomzeitalters weiterhin nicht akzeptieren: „Atom-Andi“ ruft – in seiner signalgelben Kapuzenjacke unübersehbar – am Rand der Sperrzone am Samstagmittag Pro-Kernkraft-Parolen in sein Megafon. Er ist der einzige unter rund 30.000 Zuschauerinnen und Zuschauern, dem die Polizei später drei argwöhnische Aufpasser zur Seite stellt. Bei der Sprengung der Kühltürme vergangenes Jahr am ehemaligen Kraftwerk Grafenrheinfeld hatte „Atom-Andi“, wie er sich selbst vorstellt, sich noch in die Verbotszone geschlichen, einen Strommast erklommen und den Fall der Türme um eineinhalb Stunden verzögert. Doch der Karlsruher ist ruhiger geworden. Wegen seiner letzten Aktion steht er vor Gericht. Das Amtsgericht Schweinfurt hatte den Angeklagten wegen Hausfriedensbruchs zu 80 Tagessätzen je 50 Euro verurteilt, dagegen geht er mit seinem Anwalt vor.

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