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Gundremmingen: So geht es mit Atommülllager und Stromprojekten weiter

Gundremmingen

Die Kühltürme sind weg – aber wie geht es jetzt in Gundremmingen weiter?

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    Nach der Sprengung der Kühltürme in Gundremmingen blieben zunächst Betonreste stehen. Der Abbau des ehemaligen Kernkraftwerks läuft unterdessen weiter.
    Nach der Sprengung der Kühltürme in Gundremmingen blieben zunächst Betonreste stehen. Der Abbau des ehemaligen Kernkraftwerks läuft unterdessen weiter. Foto: Alexander Kaya

    47 Lebensjahre hatten sie auf dem Buckel, die beiden Kühltürme des Kernkraftwerks Gundremmingen, die in wenigen Sekunden eingestürzt sind. Die kontrollierte Sprengung der beiden Kolosse, die am Samstag mehr als 30.000 Menschen vor Ort mitverfolgt haben, markiert einen Meilenstein für den Standort. Das Ende der Stromerzeugung und auch der Kernenergie war dieser 25. Oktober freilich noch lange nicht. Der Energiekonzern RWE plant am Standort weiter, im großen Stil Strom zu erzeugen und zu speichern. Außerdem bleibt mit dem Zwischenlager, in dem seit 20 Jahren radioaktive Abfälle lagern, der strahlende Rest der Atomenergie noch auf unbestimmte Zeit in Gundremmingen.

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