Für sein letztes Synagogengespräch hat sich der Schriftsteller und Politologe Dr. Rafael Seligmann einen besonderen Gast eingeladen. Ron Prosor, der Botschafter Israels, kommt am Dienstag, 5. November, um 19 Uhr in die ehemalige Synagoge für das Gesprächsformat. Die Wurzeln Ron Prosors führen nach Berlin: Dort ist sein Vater als Uri Proskauer geboren. Dessen Vater wiederum war Offizier in der Reichswehr. 1933, im Jahr der nationalsozialistischen Machtergreifung, verließ die Familie Deutschland und zog nach Palästina, wo sie den Nachnamen in Prosor veränderte. Prosors Großmutter sei es gewesen, die drängte, das Land zu verlassen und die antisemitischen Hetzparolen ernst zu nehmen.
Ichenhausen
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