Beim 13. Ichenhauser Synagogengespräch ging es um eine brennende politische Problematik: das manchmal radikale Wahlverhalten junger Menschen und deren Beeinflussung durch die sozialen Medien. Rupert Grübl, Leiter der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildung, stellte sich dabei den Fragen von Professor Klaus Wolf, nachdem Altlandrat Hubert Hafner den Gast zuvor für die Synagogenstiftung begrüßt hatte. Der ehemalige Gymnasialdirektor Grübl listete die zahlreichen Maßnahmen der Landeszentrale auf, um Medienkompetenz und politische Sensibilität gerade beim Lehrkörper zu stärken. Dabei verwies Grübl etwa auf innovative politische Planspiele im Klassenverband, aber auch auf preisgekrönte digitale Offensiven der Landeszentrale. Diese habe durchaus wirkungsvolle Rezepte, wie Erstwählerinnen und Erstwähler von unserer Demokratie begeistert werden können. Differenziert informierte Grübl über Ansätze, wie Lehrerinnen und Lehrer auch in Klassen mit hohem Migrationsanteil effektive Antisemitismusprävention leisten können. Grübls lebendigen Ausführungen schloss sich ein nicht weniger lebhafter Dialog mit dem interessierten Publikum an.
Ichenhausen
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