Die Vereinsvorstände des Wallfahrervereins Allerheiligen trafen sich vor Kurzem in Scheppach zu ihrer traditionellen Generalversammlung. Das Hauptthema war in diesem Jahr die Ausrichtung der Wallfahrt die in diesem Jahr am 17. Mai stattfindet und sich zum 100. mal jährt. Der erste Vorstand des Vereins Josef Hildensperger lies deshalb die 100 Jahre noch einmal Revue passieren.
Am 5.4.1926 trafen sich die Vorstände von 12 Soldatenvereinen und Benefiziat Bruno Bayer in Scheppach und beschlossen, dass am 2.5.1926 eine Kriegerwallfahrt nach Allerheiligen stattfindet, mit der anschließenden Gründung des Kriegerwallfahrervereins Allerheiligen. 18 Vereine zogen dann am 2. Mai singend und betend nach Allerheiligen um für die glückliche Heimkehr aus dem Krieg zu danken. Und seit dieser Zeit ziehen die Vereine, die Zahl ist inzwischen auf 30 angewachsen, jährlich nach Allerheiligen, um für den Frieden zu beten. Unterbrochen wurde die Wallfahrt nur in den Jahren 1939 bis 1953. Diese damalige Kriegerwallfahrt wurde dann in Friedenswallfahrt umbenannt. Doch der Grundgedanke blieb erhalten. Nämlich, zu danken und zu bitten für Frieden auf der Erde.
Die Vorstände beschlossen, dass wegen des Jubiläums ein kleiner Festakt stattfinden soll. Man trifft sich wie immer vor Beginn der Wallfahrt um 9 Uhr vor der Pfarrkirche in Scheppach und zieht gemeinsam nach Allerheiligen, wo die heilige Messe stattfindet. Als Festprediger wurde Bischof Dr. Bertram Meier eingeladen. Im Anschluss an die Messe begeben sich die Wallfahrer an das Ehrenmal, um der Opfer der Kriege zu gedenken. Nach diesem Gedenken begeben sich die Vereine ins Schützenheim in Scheppach, wo noch ein kleiner Festakt stattfindet.
Die Vorstände der Vereine würden sich freuen, wenn auch die Bevölkerung aus nah und fern zahlreich an der Wallfahrt teilnimmt und somit ein Zeichen für Frieden und Verständigung setzt. Hildensperger beendete die Versammlung mit den Worten, dass man den Traum vom Frieden nicht aufgeben dürfe.
Dieser Inhalt wird uns zur Verfügung gestellt
Sie haben das Wort! Vereine, Schulen, Kirchen sowie andere Gruppierungen und Einrichtungen aus der Region können ihre Texte und Bilder über unser Portal unter www.azol.de/upload hochladen.
Unsere Redaktion prüft, was veröffentlicht werden kann - in der Zeitung und Online -, nimmt aber keine redaktionellen Veränderungen vor. Wir freuen uns auf Ihre Neuigkeiten!
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren