An der Decke hängen rosafarbene Lampions, im Kochtopf im heißen Wasser dampfen die Würstchen, bereit, um als Hot Dog verzehrt zu werden. Im Jugendzentrum Mon Ami in Ichenhausen ist alles präpariert, um das einjährige Bestehen des offenen Jugendtreffs zu feiern. Das Duo vom Büro Soziale Stadt, Jennifer Grau und Regina Fluhr, und die Vereinsvorsitzende Evelin Moor, haben an alles gedacht, im Vorfeld die Werbetrommel an Schulen und über das Internet gerührt, Flyer verteilt. Fehlen nur noch die Jugendlichen. Vier sollen es werden, am Ende tummeln sich aber mehr Erwachsene und Vereinsmitglieder als Teenager im Raum. Stadtjugendpflegerin Jennifer Grau ist enttäuscht, der Aufwand sei jedes Mal groß, aber: „Die Nachfrage ist leider immer sehr gering.“
Ichenhausen
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