Für viele Kandidatinnen und Kandidaten war es ein Wechselbad der Gefühle. In die Freude über das eigene gute Abschneiden bei der Bürgermeisterwahl mischte sich ein unguter Gedanke: Wie viele Sitze wird die Rechtsaußen-Partei AfD im Stadtrat, im Gemeinderat bekommen? Es sind keine guten Vorzeichen, wenn schon das Auftauchen einer Partei bei allen anderen ein ungutes Gefühl auslöst. Die Vertreter der AfD mögen sich dafür feiern, unbequem zu sein und zu stören. Doch wenn es darum geht, wirklich etwas für den eigenen Ort, den eigenen Landkreis zu tun, ist diese Freude alles andere angebracht. Und sie kann den Parteivertretern schneller als gedacht auf die Füße fallen.
Kommentar
Kommunalwahl im Kreis Günzburg: Die AfD muss mitarbeiten, wenn sie es ernst meint
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