Das Bild muss sich erst einmal im Hirn festsetzen: Man nähert sich einem Stall und findet es erst einmal merkwürdig ruhig. Keine Rindviecher, die muhen, keine Schweine, die grunzen. Und dann der Blick hinein: Da recken Tiere ihre langen Hälse nach vorne und picken unablässig das vor ihnen ausgebreitete Futter auf. Ab und an gehen Hals und Kopf in die Höhe. Eher weniger, um sich zu vergewissern, wer bei der Mahlzeit stört. Die aufgesammelte Nahrung muss ja irgendwie verdaut werden und deshalb den langen Hals hinunterrutschen.
Leipheim