Beamte der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizei Günzburg haben am Donnerstagmittag an der Rastanlage Leipheim einen türkischen Sattelzug kontrolliert. Dabei wurden auch die Daten des digitalen Kontrollgeräts im Fahrzeug ausgewertet. Dies ergab teils eklatante Verstöße gegen die Sozialvorschriften, berichtet die Polizei. So war der Fahrer im 30-tägigen Überwachungszeitraum zweimal über 17 Stunden statt der maximal erlaubten zehn Stunden hinter dem Steuer. Zudem verkürzte er an diesen Tagen seine Mindestruhezeit von neun Stunden auf eine beziehungsweise zwei Stunden. Die Beamten ordneten für diese Übertretungen beim Fahrer eine Sicherheitsleistung im oberen dreistelligen Bereich und beim Unternehmer im mittleren vierstelligen Bereich an. Der hohe Betrag wurde mittels Kartenzahlung vor Ort vom Fahrer geleistet. Im Anschluss durfte er weiterfahren, da seine momentane Lenk- und Ruhezeit in Ordnung war. (AZ)
Leipheim, A8
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