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Psychotherapie: Kürzungen verschärfen Versorgung und steigern Krankheitskosten

Kommentar

Paradoxe Sparpolitik: Wie Kürzungen bei Psychotherapie langfristig Milliarden kosten könnten

David Honold
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    4,5 Prozent weniger Honorare ab 1. April: Die beschlossenen Honorarkürzungen für Psychotherapeuten könnten die Versorgungslage für Patienten in Bayern weiter verschärfen.
    4,5 Prozent weniger Honorare ab 1. April: Die beschlossenen Honorarkürzungen für Psychotherapeuten könnten die Versorgungslage für Patienten in Bayern weiter verschärfen. Foto: Jens Wolf, dpa (Symbolbild)

    Stellen Sie sich vor: Sie sind depressiv, komplett ausgelaugt und wissen nicht, wie es weitergehen soll. Trotzdem überwinden Sie sich, zum Telefon zu greifen und eine Psychotherapeutin anzurufen. Trotz guten Willens der Therapeutin kann sie Ihnen aber erst in neun Monaten ein Gespräch anbieten. Das ist aktuell der Ist-Zustand der psychotherapeutischen Versorgung sowohl bundesweit als auch in der Region.

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