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„Rafael Seligmann: Personalbericht über Antisemitismus und Hoffnung auf Dialog“

Ichenhausen

Antisemitismus kann nicht per Dekret aus den Köpfen der Menschen gelöscht werden

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    Rafael Seligmann (Mitte) lieferte nicht nur Bürgermeister Robert Strobel und dem Moderator der Ichenhauser Gesprächsreihe Professor Klaus Wolf, mit seinem neuesten Buch „Keine Schonzeit für Juden“ reichlich Gesprächsstoff und viel Grund zum Nachdenken.   
    Rafael Seligmann (Mitte) lieferte nicht nur Bürgermeister Robert Strobel und dem Moderator der Ichenhauser Gesprächsreihe Professor Klaus Wolf, mit seinem neuesten Buch „Keine Schonzeit für Juden“ reichlich Gesprächsstoff und viel Grund zum Nachdenken.    Foto: Claudia Jahn

    Kann man von einem Tag auf den anderen die Grundeinstellung aus Teilen der Bevölkerung eines Landes verändern? Die Antwort auf diese so vordergründige Frage gab Rafael Seligmann bei der Lesung aus seinem neuesten Buch „Keine Schonzeit für Juden“ kürzlich in der ehemaligen Synagoge in aller Deutlichkeit. Der während des Naziregimes bis zum Exzess auf die Spitze getriebene Antisemitismus sollte am 9. Mai 1945 mit einem Mal vorbei sein, was so aber nicht gelingen konnte. Er wurde zwar zum Tabuthema, blieb jedoch in den Köpfen vieler Menschen und wurde teilweise immer wieder auch öffentlich geäußert.

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