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Regiostrat beleuchtet Digitalisierung und Fachkräfte in Günzburg und Neu-Ulm

Landkreis

Regiostrat in den Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm startet: Was steckt hinter dem Projekt?

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    Die erste Sitzung des Lenkungskreises für das Förderprogramm Regiostrat hat stattgefunden. Das Programm soll die Wirtschaftsregion Günzburg/Neu-Ulm widerstandsfähig und wettbewerbsstark machen.
    Die erste Sitzung des Lenkungskreises für das Förderprogramm Regiostrat hat stattgefunden. Das Programm soll die Wirtschaftsregion Günzburg/Neu-Ulm widerstandsfähig und wettbewerbsstark machen. Foto: Regionalmarketing Günzburg

    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fördert ab 2026 zwölf neue Projekte im Rahmen des Programms „Regiostrat“. Eines davon, die „Resilienzregion Günzburg/Neu-Ulm“, erhält 448.000 Euro Förderung für die Jahre 2026 bis 2028. Das Regionalmarketing Günzburg stellte den Antrag und erhielt im Januar 2026 laut Pressemitteilung den Zuschlag. Nun fand die erste Sitzung des begleitenden Lenkungskreises statt.

    Die „Resilienzregion Günzburg/Neu-Ulm“ will im Rahmen des Projekts ihre wirtschaftliche Widerstandskraft stärken. Schwerpunkte sind hierbei eine demografiefeste Arbeitskräftestrategie, digitale Wettbewerbsfähigkeit und der sozial-ökologische Wandel. Die diesen Schwerpunkten zugrundeliegenden Herausforderungen sollen laut Pressemitteilung als Chance und letztlich als Wachstumstreiber begriffen werden. Das Konzept umfasst eine Regionalanalyse, ein gemeinsames Leitbild, priorisierte Maßnahmen und eine Umsetzungsplanung für die nächsten Jahre.

    Lenkungskreis startet Wirtschaftsinitiative in Günzburg und Neu-Ulm

    Mitglieder sind die Agentur für Arbeit Donauwörth, der DGB Kreisverband Günzburg, die IHK Schwaben, die Hochschule Neu-Ulm mit TTZ Günzburg und TTZ Leipheim, die Kreishandwerkerschaft Günzburg/Neu-Ulm, der Landkreis Günzburg mit Regionalmarketing Günzburg und Areal Digital, der Landkreis Neu-Ulm sowie der Regionalverband Donau-Iller.

    Im zweiten Quartal 2026 erfolgt eine Wirtschaftsstrukturanalyse der Landkreise Günzburg und Neu-Ulm. Im zweiten und dritten Quartal 2026 dann eine Unternehmensbefragung. Diese Analyse liefert Prognosen zu Branchen und Arbeitskräften bis 2035. Rund 4000 Unternehmen werden zur Wirtschaftslage und Standortfaktoren befragt, darunter werden Themen wie Digitalisierung, Automatisierung, Fachkräfte und Lieferkettenrisiken angesprochen. Die Ergebnisse werden in einer Stärken-Schwächen-Analyse münden, auf deren Basis dann Projekte für die Region entwickelt werden. Ziele sind ein Monitoring- und Fortschreibungssystem sowie ein Strategisches Regionales Entwicklungskonzept (SREK).

    Landrätin Eva Treu (Neu-Ulm) und Landrat Hans Reichhart (Günzburg) begrüßen die gemeinsame Zukunftsstrategie. „Unsere Landkreise bilden eine eng verflochtene Wirtschaftsregion. Das Projekt „Regiostrat“ treibt die Entwicklung einer zukunftsfesten Region voran. Die Auswahl aus 60 Bewerbungen ist ein starkes Signal“, so Treu. Landrat Reichhart sieht große Chancen: „Das Strategische Regionalentwicklungskonzept (SREK), ein gemeinsamer Rahmen im Bereich der Wirtschaftsförderung und ein Umsetzungsplan für die nächsten zehn bis 15 Jahre werden der Region zugutekommen. Wir wollen die aktuellen Herausforderungen aktiv angehen.“ (AZ)

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