Startseite
Icon Pfeil nach unten
Günzburg
Icon Pfeil nach unten

Schulamtsdirektor Schulze über Chancen und Herausforderungen: Freude am Lernen in Günzburg

Landkreis Günzburg

Schulamtsdirektor: „Lasst uns die Freude am Lernen wachhalten!“

  • |
  • |
  • |
  • |
    Digitale Medien können laut dem Schulamtsdirektor eine Bereicherung für den Unterricht sein. In der Grundschule in Scheppach haben sich iPads im Schulalltag etabliert.
    Digitale Medien können laut dem Schulamtsdirektor eine Bereicherung für den Unterricht sein. In der Grundschule in Scheppach haben sich iPads im Schulalltag etabliert. Foto: Bernhard Weizenegger (Archivbild)

    Während die Kinder und Jugendlichen im Landkreis Günzburg in den Sommerferien die schulfreie Zeit genießen, sind für das kommende Schuljahr viele Vorkehrungen bereits getroffen. Was alles im Hintergrund passiert ist, verrät Schulamtsdirektor Thomas Schulze im Gespräch. Er kennt die Herausforderungen, vor denen die Schulen des Landkreises derzeit stehen, sei es ein Mangel an fertig ausgebildeten Lehrkräften, der Sprachstand der Kinder oder auch das Thema Inklusion. Doch es gebe auch viele Chancen, die in den Bildungsstätten schlummern, und Bereiche, in denen die Schulen der Region Vorreiter seien.

    Das vergangene Schuljahr ist nun bereits seit wenigen Wochen zu Ende, das neue steht bevor. Was geschieht aktuell in den Sommerferien im Hintergrund?

    THOMAS SCHULZE: Diese Woche haben wir die Personalplanung unserer Schulen abgeschlossen. Die Versorgung der Schulen mit den nötigen Lehrerstunden für den pflichtgemäßen Unterricht und für das, was im kommenden Schuljahr noch an pädagogischem Freiraum da ist – für Arbeitsgemeinschaften, für Differenzierung, für individuelle Förderung, für Inklusion und unsere weiteren Sonderaufgaben. Und wir dürfen gerade noch Leistungsprämien vergeben. Eine angenehme Aufgabe, bei der wir die Leistungen einiger Lehrkräfte honorieren können.

    Bundesweit wird schon lange von einem Lehrkräftemangel gesprochen. Wie wirkt sich dieser auf die Personalplanung für die Schulen im Landkreis Günzburg aus?

    SCHULZE: Wenn man es bereinigt, haben wir unsere Schulen für das kommende Jahr richtig gut versorgen können. Und das ist gut so. Die Herausforderung, vor der wir stehen, ist, dass wir als Ersatzbedarf – bereinigt also, nach beispielsweise vorzeitigem Ruhestand und Wegversetzungen – nur noch ein Drittel an fertig ausgebildeten Lehrkräften bekommen. Die anderen zwei Drittel stemmen wir über Arbeitsverträge, also vielfach Lehramtsstudenten. Aber es sind auch Quereinsteiger aus anderen beruflichen Bereichen, die zumindest in einem pädagogischen Kontext stehen. In der großen Summe brauchen wir Aushilfslehrkräfte für alle möglichen Einsatzbereiche in Grund- und Mittelschule. Und da ist das Verhältnis mittlerweile überwiegend auf der Seite der nicht fertig ausgebildeten Lehrkräfte. Wir achten sehr darauf, dass die Qualität dessen, was die Kolleginnen und Kollegen leisten, die als Quereinsteiger bei uns anfangen oder die als Lehramtsstudenten bei uns arbeiten, auch entsprechend hoch ist. Wir und die Schulen sind mit unseren Leuten sehr zufrieden.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren