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Handball-Bezirksoberliga: Das Ende der Titelträume

Handball-Bezirksoberliga

Das Ende der Titelträume

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    „Mit einer normalen Chancenauswertung wäre ein Sieg drin gewesen.“VfL-Trainer Bernd Dunstheimer
    „Mit einer normalen Chancenauswertung wäre ein Sieg drin gewesen.“VfL-Trainer Bernd Dunstheimer

    Bobingen Nichts geworden ist es aus Günzburger Perspektive mit der erhofften Kehrtwende im Titelrennen der Handball-Bezirksoberliga. Im Gegenteil: Nach der 22:24-Niederlage im Gipfeltreffen beim TSV Bobingen sind die Hoffnungen des VfL auf die Meisterschaft am Nullpunkt angekommen. Vier Punkte beträgt nun der Rückstand der Weinroten auf den Klassenprimus und selbst wenn in knapp einem Monat beim „Rückspiel“ in der Rebayhalle ein Heimsieg gelingen sollte (wofür angesichts der Januar-Auftritte des VfL nicht allzu viel spricht), dürfte der Traum von einer schnellen Rückkehr in die Landesliga kaum noch realisierbar sein.

    VfL-Coach Bernd Dunstheimer war trotz des verpassten Befreiungsschlages mit der Leistung seiner Jungs zufrieden. „Gemessen an den personellen Möglichkeiten hat meine Mannschaft eine gute Partie hingelegt“, zollte er dem Team Respekt. „Allerdings: Mit einer normalen Chancenauswertung wäre ein Sieg drin gewesen“, sagte der Übungsleiter weiter.

    Ohne Stefan Märkl, Denis Graf, Stefan Ratgeber, Domo Plesa und Stefan Jordan reisten die Weinroten in die Singoldhalle und starteten dennoch famos. Keine vier Minuten waren gespielt und der VfL führte 4:1. Statt sich weiter abzusetzen, scheiterten die Günzburger danach mehrmals am guten TSV-Torhüter Markus Hausdorf. Nach und nach verkürzten die Bobinger die Differenz und ab dem 7:7-Ausgleich war es das erwartete Kräftemessen auf Augenhöhe.

    Bastian Hetzer und Joachim Schmid waren die dominanten Figuren bei den Gastgebern, beide wurden aber vom starken Alex Leix mehr als gut in Schach gehalten. Als der VfL anschließend mehrfach wechseln musste, entstanden Löcher in der Abwehr, die Bobingen schnell in eine 12:10-Halbzeitführung ummünzte.

    Beim Stand von 18:14 für Bobingen stellten die Weinroten um, schickten Kapitän Philipp Reimbold in den Rückraum und Axel Leix an den Kreis. Die Günzburger kamen auf 22:22 heran und die zahlreichen Fans der Weinroten witterten die Chance auf den Sieg. Die letzten zwei Minuten liefen für Günzburg jedoch äußerst unglücklich. Nach dem 23:22 für Bobingen passte Julian Rothbauer den Ball über seinen Gegenspieler in den Kreis. Axel Leix sprang dem Ball hinterher und versenkte ihn. Der souverän leitende Schiedsrichter aus München verweigerte dem Treffer jedoch die Anerkennung. Zu Recht, denn Leix war vor dem Absprung minimal im Kreis gestanden. Keine zehn Sekunden gab’s vor dem VfL-Gehäuse eine nahezu identische Situation. Ein Bobinger Wurfversuch wurde vom VfL geblockt und landete im Kreis. Bobingens Kreisläufer Josef Bühler sprang hinterher und versenkte die Kugel im Netz. Diesmal zählte der Treffer.

    „Die Niederlage ist zwar ärgerlich, aber kein Weltuntergang“, sagte der Günzburger Alexander Spengler. „Und wer weiß, ob Bobingen bis zum Saisonende seine weiße Weste behalten kann.“ (zg)

    VfL Günzburg: Bieber, T.Schmid, Rothbauer (1), Spengler (5/1), Ohrner, N.Schmid, Konopa (8), Leix, M.Schmid, Rembold (2/1), Rennert (5)

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