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TSV Burgau ohne Trainer: Jochen Kinzel tritt nach Niederlagenserie zurück – Abstiegskampf spitzt sich zu

Fußball

Trainer-Aus in Burgau: Kinzel zieht Konsequenzen nach Niederlagenserie

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    Jochen Kinzel hat nach der Niederlagenserie seinen Posten als Trainer des TSV Burgau aufgegeben.
    Jochen Kinzel hat nach der Niederlagenserie seinen Posten als Trainer des TSV Burgau aufgegeben. Foto: Ernst Mayer

    Jochen Kinzel ist nicht mehr Trainer des Fußball-Kreisklassisten TSV Burgau. Der 30-Jährige stellte sein Amt nach der 0:3-Heimniederlage gegen den SV Holzheim zur Verfügung. Die Burgauer starteten nach der Winterpause mit zwei Unentschieden, dann folgten drei Niederlagen in Serie. Damit sind die Markgräfler jetzt massiv abstiegsgefährdet. Der TSV belegt einen der beiden Relegationsplätze. Dass die Truppe am Sonntag diesen Rang verlassen wird, ist eher unwahrscheinlich, denn dann steht die Partie beim Tabellenführer Türk Gencler Birligi Günzburg an.

    Rücktritt beim TSV Burgau: Kinzel zieht Konsequenzen

    In diesem Spiel wird der zweite Abteilungsleiter, Carlo Gugino, die Burgauer betreuen. Allerdings soll dies die letzte Partie des 46-Jährigen an der Seitenlinie sein. Gugino sucht derzeit nach einem Trainer, der das Team bis zum Saisonende betreut. „Wir suchen einen Feuerwehrmann. Für die kommende Spielzeit haben wir schon andere Personalplanungen“, erklärt der Funktionär. Gugino bedankt sich bei Jochen Kinzel im Namen der Vorstandschaft für sein Engagement. Der stellvertretende Spartenchef glaubt, dass die aktuelle sportliche Misere auch daran festzumachen sei, dass die Mannschaft den Respekt vor ihrem Trainer verloren habe. Das habe sich auch an der Trainingsbeteiligung gezeigt. In dieser Woche, in der Gugino das Training leitete, seien wieder mehr Spieler zu den Einheiten gekommen.

    Abstiegsgefahr wächst: Burgau sucht „Feuerwehrmann“

    Trotz der momentanen sportlichen Misere glaubt das Burgauer Urgestein, dass die Truppe das Zeug dazu hat, die Kreisklasse zu halten. „Wichtig sind die Spiele gegen die direkten Konkurrenten, die in den kommenden Wochen anstehen. Wenn wir die gewinnen, bleiben wir drin“, so Gugino. Auch Ex-Coach Kinzel glaubt an den Verbleib in der Kreisklasse. Dazu seien die Burgauer seiner Meinung nach individuell einfach zu gut besetzt. Allerdings könnte die fehlende Fitness einiger Akteure für die Grün-Weißen zum Problem werden. Unter der Ägide von Kinzel hätten die Markgräfler häufig bis zur 60. Minute mitgehalten und seien dann eingebrochen. Kinzel macht dafür die schwache Trainingsbeteiligung in der wichtigen Vorbereitungsphase verantwortlich. Als Gründe für seinen Rückzug nennt der Ex-Coach den fehlenden Respekt einiger Spieler ihm gegenüber und Defizite in der Disziplin. „Ich hatte einfach nicht mehr die Kraft, mich weiter durchzusetzen. Die ganze Situation hatte Auswirkungen auf mein Privatleben und daher habe ich dann entschieden, aufzuhören“, macht Kinzel seine Beweggründe für das Ende seiner zweieinhalbjährigen Trainerzeit in Burgau deutlich.

    Disziplin und Trainingsbeteiligung als zentrale Probleme

    Ob Jochen Kinzel in der kommenden Saison wieder ein Traineramt annimmt oder ob er eine Pause einlegt und sich als Spieler einem Verein anschließt, war nach derzeitigem Stand noch nicht klar. „Ich habe schon eine Anfrage von einem Verein, aber ich habe noch nichts entschieden“, so Kinzel.

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