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VfL Günzburg gewinnt gegen den TSV Wertingen 31:24 – dritter Sieg in Folge in der Bezirksoberliga

Handball

Dritter Sieg in Serie: VfL-Damen lassen Wertingen keine Chance

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    Johanna Weber im VfL-Tor: Mit wichtigen Paraden gab sie ihrer Mannschaft gegen den TSV Wertingen den nötigen Rückhalt.
    Johanna Weber im VfL-Tor: Mit wichtigen Paraden gab sie ihrer Mannschaft gegen den TSV Wertingen den nötigen Rückhalt. Foto: Ernst Mayer

    Mit einem überzeugenden 31:24-Erfolg gegen den TSV Wertingen haben die Handballerinnen des VfL Günzburg ihre starke Form bestätigt und in der Bezirksoberliga den dritten Sieg in Folge eingefahren. Dabei stand das Spiel lange Zeit unter besonderen Vorzeichen – vor allem die personelle Situation im Tor sorgte bis kurz vor Anpfiff für Unsicherheit. Krankheitsbedingt war zunächst unklar, wer zwischen den Pfosten stehen würde. Umso größer war die Erleichterung im VfL-Lager, als sich Johanna Weber rechtzeitig fit meldete und dem Team die nötige Stabilität im Rückhalt gab.

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    Der TSV Wertingen überraschte die VfL-Damen im Angriff mit einer ungewohnten Variante ohne klassischen Kreisläufer. Doch die VfL-Abwehr zeigte sich gut vorbereitet, verschob aufmerksam und ließ sich auf diese taktische Umstellung kaum ein. Dennoch entwickelte sich in der Anfangsphase ein ausgeglichenes Spiel. Nach elf Minuten stand es folgerichtig 5:5, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

    Dann aber setzten die VfL-Damen ein erstes Ausrufezeichen: Ein starker 5:1-Lauf brachte nicht nur die Führung, sondern brachte auch klar zum Ausdruck, in welche Richtung die Partie gehen sollte. Getragen von einer sehr konzentrierten Abwehrarbeit und konsequent ausgespielten Angriffen kontrollierte der VfL nun das Geschehen. Bis zur Halbzeitpause erspielten sich die Gastgeberinnen einen verdienten 17:10-Vorsprung.

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    Nach dem Seitenwechsel kam Wertingen zunächst deutlich besser aus der Kabine und startete seinerseits mit einem 5:1-Lauf. Beim VfL blieben in dieser Phase mehrere gute Wurfgelegenheiten ungenutzt, zudem fehlte in der Abwehr zeitweise der letzte Zugriff. Als der Vorsprung spürbar schmolz und das Spiel zu kippen drohte, sah sich Trainer Manuel Laumer früh zu einer Auszeit gezwungen – eine Maßnahme, die Wirkung zeigen sollte. In der entscheidenden Phase übernahmen Sandra Feik und Judith Deutschenbauer Verantwortung. Beide glänzten nicht nur als sichere Torschützinnen – jeweils sieben Treffer standen am Ende zu Buche –, sondern setzten ihre Mitspielerinnen immer wieder klug in Szene. Der VfL fand zurück zu seiner Linie, gewann die Kontrolle und baute den Vorsprung kontinuierlich wieder aus.

    Egal, welche taktischen Mittel der TSV Wertingen in der Schlussphase noch versuchte – die VfL-Damen hatten stets die passende Antwort parat. Mit viel Übersicht, mannschaftlicher Geschlossenheit und hoher Effizienz brachten sie den Sieg souverän ins Ziel. Am Ende stand ein klarer 31:24-Erfolg, der die positive Entwicklung der Mannschaft eindrucksvoll unterstreicht und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gibt. (AZ)

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