Startseite
Icon Pfeil nach unten
Günzburg
Icon Pfeil nach unten
Lokalsport
Icon Pfeil nach unten
Günzburg
Icon Pfeil nach unten

VfL Günzburg reist zum Regionalliga-Saisonfinale nach Rothenburg

Handball

Regionalligist VfL Günzburg will zum Abschluss auswärts noch einmal liefern

  • |
  • |
  • |
  • |
    Der VfL Günzburg bestreitet in Rothenburg sein letztes Regionalliga-Spiel der Saison und will sich mit einer starken Leistung in die Sommerpause verabschieden.
    Der VfL Günzburg bestreitet in Rothenburg sein letztes Regionalliga-Spiel der Saison und will sich mit einer starken Leistung in die Sommerpause verabschieden. Foto: Ernst Mayer

    Am letzten Spieltag werden alle Handball-Regionalligaspiele zeitgleich angepfiffen – dieses Mal am Samstag bereits um 16.30 Uhr. Die meisten Vereine freut das gar nicht, denn gerade bei schönem Maiwetter entgeht dadurch oftmals die gewohnte abendliche Heimspieleinnahme. Auch wenn der fünfte Platz der Günzburger festgezurrt ist, steht von der Tabellensituation her ein besonders interessantes Spiel auf dem Plan, da die gastgebenden Rothenburger direkt auf dem sechsten Platz stehen – einen Punkt vor dem TSV Allach. Die Franken wollen also ihr Bestes geben, um die Platzierung zu behaupten.

    VfL Günzburg will Platz fünf zum Saisonabschluss festigen

    Zufrieden wird der TSV ohnehin sein. Trainer Akushka Valiantsin hauchte den oftmals abstiegsbedrohten Rothenburgern einen ganz neuen Handballgeist ein. Körperbetont und mit klarer Struktur wurde sehr früh ein Mittelfeldplatz gesichert. Zuletzt gab es einen Rückschlag. Bei den Taktikfüchsen in Haunstetten wurde mit 23:32 (14:17) deutlich verloren. Der VfL weiß allerdings, wie schwer die Schützlinge von Trainer Christian Kofler zu besiegen sind, wenn ihr durchdachtes System aufgeht. Bis zum 21:18 war die Begegnung komplett offen. Dann gelang den Augsburgern ein Fünferpack. Das 26:18 in der 47. Minute war die Vorentscheidung. Der hohe Heimsieg nutzte dem TSV Haunstetten am Ende nichts. Da auch der HBC Nürnberg gewann, muss der schwere Rückweg in die Oberliga angetreten werden. Schade, dass dem VfL dieses Schwabenderby wegfällt. Mit dem Aufstieg des TSV Ottobeuren gibt es immerhin ein neues.

    Nach dem Spiel wartet die 150-Jahr-Feier des VfL Günzburg

    Im Hinspiel gewannen die Günzburger VfL-Handballer in der Rebayhalle sehr knapp mit 23:22 (12:9). Es war eine der wenigen Abwehrschlachten, wobei von den strukturellen Spielanlagen her auch nichts anderes zu erwarten war. Als Leo Spenger damals das 17:13 erzielte, schien die Siegerstraße bereits erreicht. Doch der TSV blieb hartnäckig und führte in der Schlussphase mit 22:20 (55. Minute). Nervenstark markierten Manuel Scholz und zweimal Davied Pfetsch die letzten drei Tore. Das genügte für einen glücklichen Arbeitssieg.

    Rothenburg kämpft im direkten Duell um Rang sechs

    Die VfL-Abwehr wird besonders auf Kreisläufer Daniel Laugner achten müssen – ein ganz anderer Spielertyp als Daniel Jäger. Er traf in Haunstetten allein elfmal und befindet sich in Bestform. Auch der Rückraum um Spielmacher Nikola Stojanov sowie die Torjäger Patrick Schneider (91 Saisontore) und Nedim Jasarevic (100) sind nicht nur robust, sondern auch brandgefährlich. Auch in dieser Saison hatten die Schwaben Probleme mit ihrer durchschnittlichen Leistungsfähigkeit. Besonders in Spitzenspielen gab es Leistungsausschläge nach oben. Wenn endlich einmal mehr als der fünfte Platz herauskommen soll, dann muss gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel oder – wie am Samstag – bei Spielen, in denen es vermeintlich um nicht mehr viel geht, intensiver gespielt werden.

    Ansatzweise war das bei den beiden letzten Begegnungen gegen den HBC Nürnberg und den Anzinger SV zu sehen. Diese Entwicklung wäre neu und sollte in Rothenburg fortgesetzt werden. Nach der Rückfahrt kann die erste Mannschaft mit ihren Fans noch zur 150-Jahr-Feier des VfL Günzburg. Nach der VfL-Sause gehen die Spieler dann in ihre Sommerpause. Der Mannschaftsausflug führt wieder nach Mallorca – die Insel der glückseligen Handballer. Bis zum Trainingsstart am 22. Juni sollten sich die Spieler auch davon erholt haben. (AZ)

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren