Für die SPD Ichenhausen war es ein gebrauchter Wahlabend. Schon bei der Kommunalwahl vor sechs Jahren hatten die mit großen Ambitionen gestarteten Sozialdemokraten Federn lassen müssen und nur zwei Sitze ergattert. Diesmal kam es noch schlimmer, am Ende blieb der SPD nur noch ein Sitz. Die Ortsvorsitzende Verena Weitmann schaffte es nicht mehr ins Gremium und zeigte sich schwer enttäuscht: „Es ist sehr, sehr bitter.“ Auf die AfD, die erstmals mit einer Liste antrat, viele Stimmen abgrub und künftig mit drei Stadträten vertreten sein wird, wollte sie es trotzdem nicht schieben.
Ichenhausen
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