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Stichwahl bei der Kommunalwahl 2026: Wie wollen Sie die Stadt Burgau bis 2032 verändern?

Interview

Bürgermeisterkandidaten im Interview: Wie wollen Sie die Stadt Burgau bis 2032 verändern?

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    Martin Brenner (CSU) und Martin Ruf (FW) duellieren sich um den Platz als Rathaus-Chef.
    Martin Brenner (CSU) und Martin Ruf (FW) duellieren sich um den Platz als Rathaus-Chef. Foto: Mira Herold-Baer/Peter Wieser

    Am Sonntag, 22. März, entscheidet sich, wer das Burgauer Rathaus in Zukunft leiten wird. Wir haben im Vorfeld die beiden Kandidaten, Martin Brenner (amtierender Bürgermeister, CSU) und Martin Ruf (FW), gefragt, was sie in ihrer Stadt bewegen wollen.

    Was ist aus Ihrer Sicht aktuell die größte Herausforderung für Ihre Stadt?

    MARTIN BRENNER: Die größte Herausforderung für Burgau ist aus meiner Sicht, Wachstum und Lebensqualität im Gleichgewicht zu halten. Wir müssen Wohnraum schaffen, unsere Infrastruktur modernisieren und gleichzeitig unsere lebenswerte Stadtstruktur erhalten. Besonders wichtig ist mir dabei eine lebendige Innenstadt und ein starker lokaler Einzelhandel.

    MARTIN RUF: Die größte Herausforderung liegt sicher in einer nachhaltigen Haushaltsführung der städtischen Finanzen. Burgau stand in der Vergangenheit gut da, aber gerade in jüngster Zeit zeigt sich eine bedenkliche Entwicklung. Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen werden zukünftig immer mehr eine Herausforderung und Belastung. Große Ausgabenprojekte, wie etwa im Bereich Schulen, Infrastruktur und Innenstadt sowie weiterhin der Ausbau des Hochwasserschutzes, müssen daher zielgerichtet umgesetzt werden.

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