In der Gemeinde Bibertal fällt die Entscheidung am kommenden Sonntag, 22. März, in der Stichwahl: Wer wird Bürgermeister? Amtsinhaber Roman Gepperth (UWB) und Herausforderer Michael Fritz (CSU) haben sich bereits vor der Kommunalwahl zur Podiumsdiskussion getroffen. Nun haben sie sich vor dem Tag der Stichwahl noch einmal den Fragen unserer Redaktion gestellt. Was wollen sie in ihrer Gemeinde bewegen? Wie könnte die Zukunft in Bibertal aussehen? Und wie schätzen sie selbst ihren Kontrahenten um das Bürgermeisteramt ein?
Was ist aus Ihrer Sicht aktuell die größte Herausforderung für Ihre Gemeinde?
MICHAEL FRITZ: Die größte Herausforderung ist, Bibertal konsequent zukunftsfest aufzustellen. Wir stehen vor großen Investitionen: insbesondere in das Wasser- und Kanalnetz, die Kläranlage, die Schul- und Mittagsbetreuung sowie in neue Wohn- und Gewerbeflächen. Entscheidend ist jetzt, diese Aufgaben nicht isoliert anzugehen, sondern in einen klaren, priorisierten Gesamtplan aller Maßnahmen zu überführen. Gemeinsam mit dem Gemeinderat will ich einen belastbaren Haushalts- und Finanzplan entwickeln, der auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten tragfähig bleibt. Genauso wichtig ist mir: transparente Entscheidungen – denn nur so schaffen wir Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern.
ROMAN GEPPERTH: Aktuell stehen viele notwendige Sanierungsmaßnahmen bei geringen Haushaltsmitteln an. In der Infrastruktur hat sich vor meiner Amtszeit ein Investitionsstau ergeben. Es sind unter anderem die Schulhäuser zu sanieren, Wasser- und Kanalleitungen sowie die Kläranlage instand zu setzen, Straßen, Bordsteine und Gehwege zu sanieren und der Breitbandausbau zu stemmen. Aufgrund der angespannten Haushaltslage ist zusammen mit dem Gemeinderat eine Reihung vorzunehmen, um die Themen umzusetzen.
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