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Supermarkt der Zukunft: Digitale Innovationen revolutionieren den stationären Handel

Interview

Nachgefragt bei der Marketing-Chefin von Wanzl: Wie sieht der Supermarkt der Zukunft aus?

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    Sigrid Brewka-Steeves in einem der Ausstellungsbereiche in Leipheim. Neben ihr steht der Fast Laner, der intelligente Einkaufswagen.
    Sigrid Brewka-Steeves in einem der Ausstellungsbereiche in Leipheim. Neben ihr steht der Fast Laner, der intelligente Einkaufswagen. Foto: Alexander Kaya

    Frau Brewka-Steeves, gehen Sie eigentlich gerne Lebensmittel einkaufen?

    SIGRID BREWKA-STEEVES: Ich bin unter der Woche tatsächlich eher der Typ „Hello Fresh“-Kochbox. Wie in vielen Vollzeit-Berufstätigen-Haushalten ist Zeit bei uns ein kostbares Gut. Einkaufen genieße ich dennoch, allerdings gehe ich dann gezielt am Wochenende los und lasse mich inspirieren und treiben. Das Erlebnis beim Einkaufen hat bei vielen einen größeren Stellenwert eingenommen.

    Wie kauft denn so ein Standard Berufstätigen-Haushalt heute ein?

    BREWKA-STEEVES: Das ist das klassische Montag-Freitag-Verhalten. Man springt kurz nach der Arbeit noch beim Supermarkt seiner Wahl vorbei und kauft nur für ein oder zwei Tage maximal ein. Große Wocheneinkäufe sind weniger geworden als früher noch, als man samstags mit einer Riesenliste losging, um alles für die nächste Woche zu kaufen. Ansonsten sind auch weiterhin der Preis und das Warenangebot entscheidend bei der Auswahl des Lebensmittelhändlers. Da hat sich der Endkunde nicht verändert.

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