Bei jedem weiteren ausgezählten Wahllokal gibt es Applaus. Mal liegt Raphael Gerhardt knapp unter der magischen Grenze von 50 Prozent, dann wieder sieht es doch so aus, als könnte es für die absolute Mehrheit reichen. Im Gasthof „Zur Post“ in der Leipheimer Bahnhofstraße ist die Spannung kaum auszuhalten. Und dann ist der Krimi vorbei: Dem parteilosen Bürgermeisterkandidaten gelingt es am Sonntag tatsächlich, ohne den Umweg einer Stichwahl als neuer Chef ins Rathaus einzuziehen. Gerhardt holt gut 20 Prozentpunkte mehr als der Zweitplatzierte Michael Beiler von der CSU. Der von SPD, UWG und Grünen unterstützte Kandidat zeigt sich überwältigt: „Damit hätte ich nicht gerechnet.“
Leipheim
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