Bei der Inspektion Anfang Mai, welche alle drei Jahre durchgeführt wird, haben die Waldstetter Floriansjünger ein tolles Ergebnis abgeliefert. Zunächst wurden durch die drei Prüfer Kreisbrandinspektor Ralf Maier, Kreisbrandmeister Benjamin Pohl und Michael Siegner die Gegebenheiten vor Ort im Feuerwehrhaus inspiziert. Nachweise über Geräteprüfungen, ausreichend Schlauchmaterial, die persönliche Schutzausrüstung, Umkleidemöglichkeiten aber auch der notwendige Platz sind nur einige Punkte, welche überprüft wurden. Auch die Mannschaftsstärke sowie die vorhandenen Lehrgänge fließen in die Bewertung mit ein. Besonders der separate Umkleideraum für die Feuerwehrfrauen stieß positiv hervor.
Zu Beginn der anstehenden Einsatzübung durfte die Jugendfeuerwehr noch Knoten und Stiche vorführen. Dann wurde es für die Mannschaft ernst. Angenommen wurde eine Rauchentwicklung in einer Maschinenhalle bei Dämmerung mit vermisster Person. Auf der Anfahrt rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger bereits aus und die einzelnen Trupps bekamen bereits die ersten Anweisungen. Am Einsatzort wusste dann jeder Trupp was zu machen ist. Die Wasserversorgung wurde mittels Oberflurhydrant und Tragkraftspritze sichergestellt. Auch die Verkehrsabsicherung sowie die Betreuung der verletzten Person verliefen reibungslos.
Nach dem Einsatzende und gemeinsamen Abbau gab es dann am Feuerwehrhaus das Resultat. Es gab nur wenige Punkte zu bemängeln, sodass die Inspektion mit gut, welcher der besten Bewertung entspricht, abgeschlossen wurde. Die Kommandanten Martin Kling, Simon Pietsch sowie Sven Dollinger lobten die Leistung der über zwanzig Kameradinnen und Kameraden sowie der anwesenden Jugendlichen. Die letzten Wochen wurde intensiv geübt was sich aber letztendlich ausgezahlt hat. Auch Bürgermeister Michael Kusch lobte die entgegengebrachte Leistung der Wehr gegenüber der Waldstetter Bevölkerung. Zum Abschluss gab für alle noch eine gemeinsame Brotzeit.
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