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Wertstoffzentrum Burgau

Vom ehemaligen Pyrolysegelände zum modernen Wertstoffstandort

Ein Blick aus der Vogelperspektive auf den neuen Wertstoffstandort in Burgau. Letzterer wird am Samstag, 13. Juni von 10 bis 17 Uhr mit einem Tag der offenen Tür samt attraktivem Rahmenprogramm der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ein Blick aus der Vogelperspektive auf den neuen Wertstoffstandort in Burgau. Letzterer wird am Samstag, 13. Juni von 10 bis 17 Uhr mit einem Tag der offenen Tür samt attraktivem Rahmenprogramm der Öffentlichkeit vorgestellt. Foto: Kreisabfallwirtschaft

Das Gelände ist vielen in der Region noch als ehemalige Pyrolyseanlage bekannt. Wo früher Abfallbehandlung mit veralteten technischen Verfahren stattfand, ist ein moderner Standort für Kreislaufwirtschaft und Recycling im Landkreis Günzburg entstanden. Mit Investitionskosten von rund sieben Millionen Euro ist das AWZ Burgau ein kommunales Vorzeigeprojekt für nachhaltige Abfallentsorgung und Ressourcenschonung.

Moderne Infrastruktur für eine effiziente Abfallentsorgung

Die Bauarbeiten sind nahezu abgeschlossen. Besucherinnen und Besucher erwartet ein komplett neugestaltetes Gelände: übersichtlich, funktional und auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet. Das neue Wertstoffzentrum steht exemplarisch für den Wandel der Abfallwirtschaft im Landkreis Günzburg – weg von der reinen Entsorgung, hin zu Wertstofferfassung, Wiederverwertung und nachhaltiger Nutzung von Ressourcen.

Sie freuen sich stellvertretend für ein 150-köpfiges Team über die Eröffnung des neuen Wertstoffzentrums in Burgau (von links): Anton Fink, Werkleiter Kreisabfallwirtschaft Landkreis Günzburg, Bernd Oehler, stellvertretender Werkleiter und Magdalena Renzhofer, Öffentlichkeitsarbeit Kreisabfallwirtschaft.
Sie freuen sich stellvertretend für ein 150-köpfiges Team über die Eröffnung des neuen Wertstoffzentrums in Burgau (von links): Anton Fink, Werkleiter Kreisabfallwirtschaft Landkreis Günzburg, Bernd Oehler, stellvertretender Werkleiter und Magdalena Renzhofer, Öffentlichkeitsarbeit Kreisabfallwirtschaft. Foto: Peter Rothermel

Fokus auf Verwertung und Bürgerfreundlichkeit

„Wir wollten in Burgau einen Standort schaffen, der echte Verbesserungen im Alltag bietet – effizient, klar strukturiert und bürgernah“, erklärt Anton Fink, Werkleiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs Günzburg. Das neue AWZ Burgau bietet künftig optimierte Abläufe für Anliefernde und erweitert das Entsorgungsangebot deutlich:

  • Annahme von Grüngut sowie Baum- und Strauchschnitt
  • verbesserte Verkehrsführung und kürzere Wartezeiten
  • übersichtliche Trennung unterschiedlicher Wertstoffe
  • Annahmestelle für das Caritas-Möbellager
  • große Bücherbörse zur Weitergabe gebrauchter Medien

So bleiben gut erhaltene Gegenstände im Kreislauf

Sauber und sicher:  Die neue "Entsorgungsstraße" wurde nach neuesten Erkenntnissen konzipiert.
Sauber und sicher: Die neue "Entsorgungsstraße" wurde nach neuesten Erkenntnissen konzipiert. Foto: Peter Rothermel
Mit schwerem Gerät wurde die ehemalige Pyrolyse abgebaut. Der überwiegende Teil des zerkleinerten Baumaterials wurde als Unterbau für die neue Anlage verwendet.
Mit schwerem Gerät wurde die ehemalige Pyrolyse abgebaut. Der überwiegende Teil des zerkleinerten Baumaterials wurde als Unterbau für die neue Anlage verwendet. Foto: Kreisabfallwirtschaft

Hohe Verwertungsquote

Im Landkreis Günzburg zeigt sich, wie wichtig eine moderne Abfallwirtschaft für Umwelt- und Klimaschutz ist. Abfall ist längst kein reiner Müll mehr, sondern ein wertvoller Rohstoff.

Durch konsequente Mülltrennung, Recycling und professionelle Wertstofferfassung können Materialien wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Genau hier setzt die nachhaltige Strategie des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs an. Mit einer Verwertungsquote von über 70 Prozent liegt der Landkreis Günzburg über dem bayerischen Durchschnitt und zählt zu den Vorreitern in der kommunalen Abfallwirtschaft.

Dieser Erfolg basiert auf:

  • einer leistungsfähigen Infrastruktur mit modernen Wertstoffhöfen
  • klaren Prozessen in der Abfallentsorgung
  • dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger bei der Mülltrennung

Der Landkreis Günzburg zeigt, dass erfolgreiche Abfallwirtschaft nur als Gesamtsystem funktioniert.

  • regelmäßige Tonnenleerung
  • gut erreichbare Wertstoffhöfe
  • moderne Annahmestellen wie das AWZ Burgau
  • konsequente Weiterverwertung der Materialien

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz positioniert sich der Landkreis als zukunftsorientierter Vorzeigestandort für nachhaltige Abfallwirtschaft in Bayern.

Bürgerfeundliche Müllentsorgung bedeutet für den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Günzburg auch bürgerfreundliche Öffnungszeiten am neuen Abfall- und Wertstoffzentrum Burgau.
Bürgerfeundliche Müllentsorgung bedeutet für den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Günzburg auch bürgerfreundliche Öffnungszeiten am neuen Abfall- und Wertstoffzentrum Burgau. Foto: Peter Rothermel

Rahmenprogramm/Sonstiges auf einen Blick

Wann? Samstag, 13. Juni, 10 bis 17 Uhr

Wo? Abfall- und Wertstoffzentrum (AWZ) Burgau (ehemaliges Pyrolyse-Gelände)

Motto: „Kommen/Informieren/Erleben“

Das Rahmenprogramm

  • Besichtigung der neuen Anlage und Blick hinter die Kulissen der Einrichtung
  • Deponieführungen
  • Entsorgungsfahrzeuge zum Anfassen
  • Infostände
  • Umfragen
  • Verlosungen
  • Der Showtruck „Deutschland trennt“ macht Station in Burgau. Besucher erhalten Einblicke, wie Verkaufsverpackungen richtig entsorgt werden
  • Althandy-Sammelaktion (für jedes beim Tag der offenen Tür abgegebene Handy gibt es einen Verzehrgutschein)
  • Second-Hand-Modemarkt
  • Kinderprogramm
  • Umwelttheater „Herr Stinknich“
  • Musikalische Unterhaltung durch die Kapelle „Die Handschuhmacher Burgau“ sowie nachmittags Alleinunterhalter Dieter Endris
  • Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt
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