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Zwei Jahre nach der Flut: Was in Offingen vom Hochwasser bleibt

Bei der Flutkatastrophe vor zwei Jahren in Offingen stand das Wasser teilweise brusthoch. Noch heute sind an manchen Stellen im Ort Spuren davon zu sehen.
Foto: Alexander Kaya (Archivbild)
Offingen

„Man darf sich nicht einschüchtern lassen“: Was bleibt nach der Hochwasserkatastrophe in Offingen?

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    Thomas Wörz ist einen Meter und 70 Zentimeter groß. Genauso hoch stand das Wasser auf der Wiese in Offingen, auf der er sich gerade befindet. „Das alles war ein großer See“, sagt der Bürgermeister. Jetzt wächst neben der Südumgehungsstraße hohes Gras. Am Ende der Fläche stehen Bäume. Dahinter fließt die Mindel. Sie war es, die vor zwei Jahren anschwoll, über die Ufer trat und Offingen überschwemmte. 2000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Ein Feuerwehrmann verschwand und kehrte nicht lebend zurück. Das Hochwasser, sagt der Bürgermeister, habe tiefe Wunden hinterlassen. Bei einer Rundfahrt zeigt er die sichtbaren, spricht über die unsichtbaren und macht Halt an Stellen, an denen Heilung eingesetzt hat.

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