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64-Jähriger bedrängte Grundschülerin in Tiefenbach: Das ist der Stand der Ermittlungen

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Grundschülerin bedrängt und geküsst: Das ist der Stand der Ermittlungen gegen einen 64-Jährigen

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    Kurz vor den Pfingstferien drängte ein älterer Mann eine Erstklässlerin auf dem Heimweg von der Grundschule am Lichtacker in Tiefenbach in sein Auto.
    Kurz vor den Pfingstferien drängte ein älterer Mann eine Erstklässlerin auf dem Heimweg von der Grundschule am Lichtacker in Tiefenbach in sein Auto. Foto: Sebastian Mayr (Archivbild)

    Die Sommerferien haben begonnen – der Schulweg muss Eltern aus Tiefenbach keine Sorgen mehr bereiten. Doch geredet wird über den Vorfall im Illertisser Stadtteil noch immer: Kurz vor den Pfingstferien sprach ein 64 Jahre alter Mann eine Erstklässlerin auf dem Heimweg von der Grundschule am Lichtacker. Er drängte das Mädchen dazu, in sein Auto einzusteigen und küsste sie mehrfach gegen ihren Willen auf den Mund. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, inzwischen ist die Staatsanwaltschaft am Zug. Das ist der Stand.

    Die Schule veröffentlichte am Tag nach dem Vorfall einen Elternbrief und informierte darin über das Geschehene. Im Schreiben wurde empfohlen, dass die Kinder in Gruppen zur Schule und nach Hause gehen sollen. Dabei blieb es auch, nachdem die Polizei gegenüber dem 64-Jährigen unter anderem ein Aufenthaltsverbot für den Schulbereich aussprach und seine Wohnung durchsuchte.

    Ermittlungen nach sexuellem Übergriff auf Erstklässlerin in Tiefenbach laufen weiter

    In der Folge konzentrierten sich die Ermittlungen unter anderem darauf, ob andere Kinder durch den Mann angesprochen wurden. Die Polizei bat Personen, die in Tiefenbach Beobachtungen in Zusammenhang mit einem weißen BMW 1er (Baureihe E87) gemacht haben, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm in Verbindung zu setzen. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Memmingen die Ermittlungen übernommen, sie wirft dem Mann sexuellen Missbrauch von Kindern vor. Die Ermittlungen laufen noch. Nach Angaben einer Polizeisprecherin sind auf den Aufruf hin weitere Hinweise eingegangen. Mehr könne man aktuell nicht bekanntmachen.

    Wie üblich gebe es präventive Maßnahmen zum Schutz von Kindern, sagte die Sprecherin weiter. Diese nehme man im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums vor. Es gebe keine konkreten Anhaltspunkte für eine Gefährdung, betonte sie.

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