Startseite
Icon Pfeil nach unten
Illertissen
Icon Pfeil nach unten
Vöhringen
Icon Pfeil nach unten

Bauernverband: Eklatanter Personalmangel

Bauernverband

Eklatanter Personalmangel

  • |
  • |
  • |
    Im Rahmen der Ausschusssitzung der Dorfhelferinnen und Betriebshelfer im Landkreis Neu-Ulm wurde Erwin Eberle aus Haselbach (Kreis Unterallgäu) in den Ruhestand verabschiedet. Auf dem Bild von links Elke Lenzer, Neu-Ulm (Echlishausen), Thomas Graupner (Bauernverband), Claudia Hafner, Andrea Werbach (Hausen bei Neu-Ulm), Erwin Eberle, Stefan Kürschner, Rudolf Veitz (Holzheim).
    Im Rahmen der Ausschusssitzung der Dorfhelferinnen und Betriebshelfer im Landkreis Neu-Ulm wurde Erwin Eberle aus Haselbach (Kreis Unterallgäu) in den Ruhestand verabschiedet. Auf dem Bild von links Elke Lenzer, Neu-Ulm (Echlishausen), Thomas Graupner (Bauernverband), Claudia Hafner, Andrea Werbach (Hausen bei Neu-Ulm), Erwin Eberle, Stefan Kürschner, Rudolf Veitz (Holzheim). Foto: Bauernverband

    Landkreis In Notsituationen helfen, das ist ein Leitmotto der Dorfhelferinnen und Betriebshelfer im Landkreis Neu-Ulm. Insgesamt 4520 Einsatzstunden erbrachten unsere Einsatzkräfte im Jahr 2011, berichtet Thomas Graupner, Geschäftsführer der Station Neu-Ulm bei der diesjährigen Ausschusssitzung im Weißenhorner Stadtteil Hegelhofen. Dabei wird unersetzliche Arbeit geleistet. Die Betriebshelfer arbeiten schwerpunktmäßig in landwirtschaftlichen Betrieben, wenn der Betriebsleiter ausfällt. Die Dorfhelfer- und Hauswirtschafterinnen unterstützen landwirtschaftliche Betriebe genauso wie private Familien bei Krankheit, Kuraufenthalt, Schwangerschaft usw.

    Für Hilfesuchende gibt es zwei wichtige Anlaufstellen. Die Einsatzvermittlung für die Betriebshilfe wird koordiniert vom Maschinenring Günzburg/Neu-Ulm unter der Einsatzleitung von Brigitte Weilbach, Telefon 08223/969741. Die Einsatzleitung für die Dorfhelferin obliegt Claudia Hafner, Telefon 0731/9773678.

    Nach 28 Jahren beendete Erwin Eberle aus Haselbach (Landkreis Unterallgäu) seine Tätigkeit als landwirtschaftlicher Betriebshelfer im vergangenen Jahr. Nun beginnt sein wohlverdienter Ruhestand. Es war eine bewegte Zeit, so Eberle, in der man den Strukturwandel in der Landwirtschaft hautnah erlebte. So fuhr er vor 20 Jahren durch Dörfer mit vielen aktiven Bauernhöfen. Heute hingegen gibt es in manchem Dorf keine aktive Landwirtschaft mehr. Ein Buch könnte er schreiben, über das, was er in diesem Zeitraum erlebte, so Eberle. Es wäre sicher recht interessant.

    Der Ausschuss mit der Vorsitzenden Andrea Werbach bedankt sich bei Erwin Eberle für diese lange und engagierte Tätigkeit zum Wohle der Landwirtschaft im Landkreis.

    In einem weiteren Tagesordnungspunkt stellt der Geschäftsführer Stefan Kürschner (KDBH-Landshut) das neue Konzept der Hilfsorganisation vor. Unter dem Begriff „Ländlicher Dienst Bayern die, die helfen!“ sollen die verschiedenen landwirtschaftlichen Hilfsorganisationen zusammengeführt werden. Das ist eine große Aufgabe für alle Beteiligten, die im Jahr 2013 abgeschlossen sein soll.

    Trotz der guten Situation in der Station Neu-Ulm gibt es einen kleinen Wermutstropfen. Mangels geeigneter Bewerber/innen für den Beruf Betriebshelfer oder Dorfhelferin fehlt es an Personal. So müssen manche Einsätze abgelehnt oder an andere Organisationen weiter vermittelt werden. Abschließend überreichte Vorsitzender Rudolf Veitz (Raiffeisenbank Holzheim eG) der Station einen Scheck über 250 Euro.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden