Kettershausen Wenn es nach dem bisherigen Konzept geht, sollen im „Kirchenäcker“ in Kettershausen 39 Bauplätze entstehen. Der jetzige Plan sei jedoch nur ein grober Entwurf und keine endgültige Version, stellte Jennifer Helm vom Planungsbüro Kern zu Beginn der Gemeinderatssitzung klar.
In dem vorgestellten Bebauungsplanentwurf sind in dem 3,67 Hektar großen Baugebiet am Ortsrand von Kettershausen (Richtung Mohrenhausen) Grundstücksgrößen von überwiegend gut 600 Quadratmeter vorgesehen. Die Straßenführung soll im südlichen Teil der bestehenden Straßenführung der Mozartstraße angepasst werden. Für das andere Gebiet ist eine Ringerschließung vorgesehen. Für den Grünstreifen am Rand wurden bislang zehn bis 15 Meter verplant. Laut Helm müsse diese aber erst mit dem Naturschutz abgeklärt werden. Zur Grundstücksaufteilung könnten noch Ideen eingebracht werden. Für den mittigen oder auch südlichen Bereich des Baugebiets ist ein Spielplatz vorgesehen.
Der Entwurf „sieht gut aus“, meinte Rat Andreas Stiegeler, gab aber zu bedenken, dass nach seiner Ansicht die Bauplätze zu klein konzeptiert wurden. Zudem müsse auch die Möglichkeit der Abwasserableitung und die Straßenbreite geklärt werden. Anton Bader schlug vor, die Einbuchtung der Querstraße nach Norden zu verschieben, um bessere Grundstückzufahrten zu ermöglichen. Artur Seidl sah eine Verbesserung darin, wenn die Ecken der Straßen abgerundet würden. Bürgermeisterin Gabriele Janowsky meinte, dass die Wünsche der bereits feststehenden Interessenten, was die Größe des Baugrunds anbelangt, im Plan berücksichtigt werden könnten. Bis Mitte Mai will das Planungsbüro die Änderungen im Entwurf einarbeiten. Der Zeitplan des Büros sieht vor, nach Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Bürger gegebenenfalls im September mit den Ausschreibungen für die Erschließung zu beginnen.