Illertissen-Au Das Lob kam aus berufenem Munde: „Beim Kulturring Au mit seinen zwölf Mitgliedsvereinen ist alles in Ordnung. Hier merkt man das Gemeinschaftsgefühl, das notwendig ist“, sagte die Dritte Bürgermeisterin Gabi Weikmann-Kristen bei der Hauptversammlung der Vereinigung.
Im Namen der Stadt betonte sie die gute Zusammenarbeit der Verwaltung, insbesondere des Bauhofes, mit den Auer Vereinen. „Wir brauchen jedoch viele Hände, die ehrenamtlich mithelfen, das kulturelle Leben lebendig mit gutem Zusammenhalt zu gestalten“, sagte sie weiter. Das Gartenfest, auch Stadlfest genannt, ist längst zur Auer Dorffeier geworden, bei der alle Vereine mitwirken.
Drei Jahre voller erfolgreicher Arbeit
Gabi Weikmann-Kristen leitete auch die Neuwahlen, die nach drei Jahren notwendig waren. Einstimmig wurde der gesamte Vorstand mit dem Vorsitzenden Martin Binder, dem Stellvertreter Peter Grashei, Schriftführer Hans Gehring und Kassenwart Matthäus Schütz wieder berufen. Lediglich bei den Kassenprüfern gab es eine Veränderung. Zu Carolin Weinzierl stieß nun Markus Schindler.
Vorsitzender Martin Binder gab einen umfassenden Rückblick auf die abgelaufene Amtszeit, in der viel geschaffen wurde. So wurde der Pavillon am Spielplatz vergittert, um dem Vandalismus entgegen zu wirken. Die Kulturringbühne wurde optimiert, um das Auf- und Abbauen zu erleichtern. Das Vereinsheim bekam eine stationäre Leinwand. Das Kinderferienprogramm im und beim Kulturstadl, für das sich die Familie Hoer mit viel Engagement einsetzte, findet guten Anklang. Auf dem Stadlgelände sind für Kaffee und Kuchenverkauf die Stände überdacht worden. Die Holzfiguren für den Auer Maibaum wurden saniert. Einen Großteil der Kosten übernahm die Stadt Illertissen.
Immer weniger Menschen wollen Verantwortung tragen
Auch seine Sorgen breitete er aus: Die Vereine haben in Au ebenfalls immer öfter Probleme, Verantwortliche für die Vorstandspositionen zu finden. Traditionsveranstaltungen mussten aus verschiedenen Gründen ausfallen, beispielsweise das Stadlfest, das Fischerfest und Theaterveranstaltungen. Zudem gibt es keinen Frauenbund mehr in Au, die Faschingsbälle sind schlecht besucht.
Erfreulich sei, dass die Sportvereinigung den großen Schuldenberg abgetragen hat und die Chorgemeinschaft wieder in ruhigere Gewässer kommt. Erfreulich jedoch sei, dass sich viele Neuzugezogene in Au sehr wohl fühlen, gerne Veranstaltungen des Kulturrings besuchen und auch mithelfen, wenn man sie anspreche. Dank sagte er den vielen, die den Kulturring unterstützten, voran die Stadträte von Au mit Dritter Bürgermeisterin Gabi Weikmann-Kristen, dem Arbeitskreis „Stadlfest“ und allen, die die kulturelle Arbeit im Dorf mittragen.
Kassenwart Matthäus Schütz berichtete von einem zufriedenstellenden Stand der Finanzen.
In seiner Jahresvorschau warb der Vorsitzende für die Maibaumfeier am Montag, 30. April, Beginn 18.30 Uhr, und das Stadlfest am 17. Mai. Dringend erforderlich sei heuer die Sanierung der „Auer Bimmelbahn“.